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Volleyball: Bundesliga Frauen

Thomsen sieht trotz USC-Niederlagen und Spielabsage Fortschritte

Münster

Zwei Niederlagen und dann auch noch eine Spielabsage aus Personalnot – vordergründig klang es nach einem verkorksten Wochenende für den USC Münster. Doch Trainerin Lisa Thomsen war nach den Vorbereitungsspielen nicht unzufrieden.

Trainerin Lisa Thomsen (l.) und Mia Kirchhoff waren mit den Auftritten am Wochenende zufrieden. Foto: Jürgen Peperhowe

Zuerst am Donnerstag das 1:4 im Trainingsspiel bei den Ladies in Black Aachen, dann am Samstag das 1:3 gegen den französischen Erstligisten Terville-Florence OC und dazu einige angeschlagene Spielerinnen. Man könnte also vermuten, dass die Stimmung bei Lisa Thomsen nach der ersten Dienstreise der Saison-Vorbereitung nicht allzu gut ist. Doch weit gefehlt, die Trainerin des Bundesligisten USC Münster war durchaus einverstanden mit den Auftritten ihrer Mannschaft. „Gerade mit dem Spiel am Samstag bin ich zufrieden, vor allem mit den ersten drei Sätzen. Die waren auf einem guten Niveau.“

Schritt nach vorne gegen Terville

Gegen Terville, das mit vier erfahrenen Amerikanerinnen einen guten Volleyball angeboten hat, machte der USC im Vergleich zur Partie in Aachen einen Schritt nach vorne. Ohne Mikala Mogensen, die stark erkältet vorzeitig nach Münster zurückgekehrt ist, überzeugte der USC. „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir die Dinge, die wir uns nach dem Aachen-Spiel auf dem Video angeschaut und auf die wir den Fokus gelegt haben, viel umgesetzt haben. Das hat uns gezeigt, dass dann unser Niveau um ein Vielfaches besser geworden ist“, erklärte die Trainerin, die diese Entwicklung zufrieden registrierte. „Diese Steigerung innerhalb von zwei Tagen hinzubekommen, spiegelt wider, dass die Mädels und die Mannschaft Potenzial haben. Das Gesamtbild hat mir sehr gut gefallen.“

Angeschlagen und verschnupft

Auf den Schaukampf gegen Terville im luxemburgischen Bonneweg – dort feierte der dort ansässige Gym-Volley, wo die ehemalige USClerin Nadja Schaus aktiv ist, seinen 60. Geburtstag – sollte am Sonntag ein zweiter Test bei den Französinnen folgen. Doch angesichts der angeschlagenen und teils stark verschnupften Spielerinnen verzichteten die Unabhängigen auf die dritte Begegnung binnen vier Tagen. „In Absprache mit den Physios und dem Staff haben wir uns dazu entschieden. Daher hat es nicht so viel Sinn gemacht zu spielen, das Risiko wäre zu groß gewesen“, erklärte Thomsen.

So ist der Montag dann auch frei, einmal durchatmen ist angesagt. Am Dienstag macht das Team dann nach dem Krafttraining einen Abstecher nach Arnheim und nimmt bei der WM-Zwischenrunde ein wenig Anschauungsunterricht. Am Donnerstag steht dann der Aachener Gegenbesuch am Berg Fidel an, erneut testen die beiden Bundesliga-Konkurrenten ihre Form.

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