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Fußball: Junioren-Bundesliga

Traumstart in die Saison für die U 17 und U 19 von Preußen Münster

Münster

Der erste Spieltag in der A- und B-Junioren-Bundesliga ist gespielt und die Nachwuchs-Teams von Preußen Münster haben einen Start nach Maß erwischt. Gegen den 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach stehen zwei Heimsiege zu Buche.

Von Camillo von Ketteler

Der Eindruck täuscht: Setzt sich Borusse Kushtrim Asallari hier gegen Preuße Shayan Sarrafyar durch, entschieden die Adlerträger den Saisonauftakt doch mit 4:2 für sich. Foto: Thomas Austermann

Ein durchaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem SC Preußen Münster. Kam die erste Mannschaft am Freitagabend in der Regionalliga zwar nicht über ein 1:1 beim Lokalrivalen RW Ahlen hinaus, so starteten die A- und B-Junioren der Adlerträger siegreich in ihre Bundesliga-Saisons. Bemerkenswert vor allem, da mit den U-17-Junioren des 1.FC Köln und der U 19 von Borussia Mönchengladbach zwei Jugend-Schwergewichte nach Münster kamen.

Papenfort überragt beim U-17-Auftakt

„Das war ein super Spiel mit zwei offensiven Mannschaften“, freut sich U-17-Coach Moritz Glasbrenner mit Blick auf das am Wochenende Erlebte. Mit 2:1 schlug sein Team den immer noch amtierenden Meister ­1. FC Köln und sorgte für Begeisterung beim 31-Jährigen: „Der Einsatz, die Intensität, die Leidenschaft – die Jungs haben echt alles gegeben.“ Die Adlerträger kamen gut in die Partie, ließen den Gegner durch gezieltes Angriffspressing nicht ins Spiel kommen. Besonders stolz war Glasbrenner nach dem gelungenen Saisonstart auf Arian Papenfort: „Er hat super gespielt und war vor allem in Umschaltphasen ein wichtiger Spieler.“ Nicht zuletzt bereitete der Youngster die beiden SCP-Tore durch Suat Fajic und Benedikt Fallbrock vor.

Joker treffen für die U 19

Lobt Glasbrenner die Leidenschaft und Mentalität seiner Jungs, so steht ihm U-19-Coach Tobias Harink darin nach dem 4:2-Sieg gegen Mönchengladbach in Nichts nach: „Auf diese Werte haben wir in der Vorbereitung besonderen Wert gelegt, da es in der Liga viele Mannschaften gibt, die individuell stark sind.“ So eigentlich auch die Borussia, die am Samstag aber perplex wirkte. „Wir haben mutig Fußball gespielt“, resümiert Harink mit Blick auf die vier Treffer. Dass sich unter den Torschützen mit Dia Tchadjobo und Maxim Schröder auch zwei Joker befanden, spricht für die Qualität des verletzungsgebeutelten Kaders. „Die beiden haben Tempo reingebracht und sind Kandidaten für die Startelf“, lobt ihr Trainer.

Starke Nachwuchsarbeit

Nun stellt sich die Frage: Wird an der Hammerstraße momentan einfach sehr gute Arbeit geleistet oder ist das erfolgreiche Wochenende nur eine schöne Momentaufnahme? „Ob wir gut arbeiten, sollen andere beurteilen“, sagt Glasbrenner, „wir machen es so gut wir können.“ Ein bisschen forscher ist da sein U-19-Kollege Harink: „Ich glaube schon, dass sich die gute Arbeit der Vorjahre auszahlt, das fängt in den unteren Jugenden an“, sagt der 30-Jährige und erklärt: „Viele Spieler werden übernommen, kennen sich deshalb untereinander.“ Ein Ergebnis dessen sind Aufsteiger in die Regionalliga-Mannschaft, wie Deniz Bindemann und Noah Kloth. Weitere sollen ihnen folgen.

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