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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

Treffen der Serientäter zwischen ART Giants und WWU Baskets

Münster

Wieder wartet eine echte Herausforderung auf die WWU Baskets Münster. Bisher haben sie noch alle noch so formstarken Gegner aus dem Weg geräumt. Nun warten die ART Giants Düsseldorf auf den Spitzenreiter, der zuletzt kleine Schwächen verriet.

Von Henner Henning

Adam Touray und die Baskets werden sich wie im Hinspiel strecken müssen, um Düsseldorf erneut zu bezwingen. Foto: Peter Leßmann

Die WWU Baskets Münster sind es. Und die ART Giants Düsseldorf sind es auch. Serientäter in der 2. Bundesliga Pro B, gnadenlose Punkte-Abräumer. Der Spitzenreiter aus Westfalen dominiert die Klasse, ist seit 16 Partien ungeschlagen. Die Rheinländer haben sich mit sechs Erfolgen am Stück auf Position drei geschoben und einen Lauf. Nun treffen sich die beiden Teams am Samstag (19 Uhr) in der Comenius-Halle zum Duell.

Die Partie in Düsseldorf dürfte ein echter Vorgeschmack für die Baskets auf die Playoffs sein. Ein Gegner mit Format, der schon im Hinspiel am Berg Fidel zwei Viertel lang seine Qualität gezeigt hat. „Die spielen guten Basketball und als offensiv orientiertes Team sehr schnell. Das ist eine sehr ausgeglichene Mannschaft“, sagt Münsters Coach Björn Harmsen. Mit Top-Scorer Booker Coplin (19 Zähler im Schnitt) und Andris Mikutis (15,1) haben die Giants „zwei überragende Werfer, die wir früh finden müssen“ (Harmsen). Dazu gesellen sich mit Spielmacher Franklyn Aunitz, Quadre Lollis oder Center Lennart Boner weitere Führungskräfte.

Harmsen übt Kritik

Ein Brett, das die Baskets da gegen das beste Dreier-Team der Liga bohren müssen und wollen. Nach zwei eher bescheidenen Auftritten in Sandersdorf und gegen Wedel hat Harmsen die „Kritikpunkte“ angesprochen, seine Forderungen nach mehr Einsatz und Willen noch einmal nachhaltig angemerkt. „Es ist gerade Prüfungszeit an der Uni, da haben einige Jungs sicher eine mentale Anspannung. Da darf auch mal die Konzentration weg sein. Aber die Intensität kann man immer bringen“, erklärt der 39-Jährige. Seine Schützlinge nahmen die Kritik an, „sie wissen ja selber, dass es zuletzt nicht gut von uns war.“

Steigerung angedeutet

Eine Steigerung, wie sie die Baskets im Training als Reaktion schon andeuteten, wird im spielerischen und physischen Bereich nötig sein. Nur so werden sie auch am späten Samstagabend noch ungeschlagen sein – und damit dann wieder als einziger echter Serientäter der Pro B gelten.

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