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Triathlon: Bundesliga

Tri Finish und W&F starten im Land der 1000 Hügel

Münster

Die Triathlon-Bundesliga öffnet am Samstag ihre Pforten im Kraichgau. Münster ist mit Tri Finish und W&F vor Ort vertreten. Und ganz nebenbei startet am Sonntag im ostwestfälischen Gütersloh die Saison im Unterhaus. Es geht wieder in die Vollen.

Von André Fischer

Luca Heerdt (l.), hier mit Moderator Hartwig Thöne beim Sparda-Münster-City-Triathlon, startet für Tri Finish im Kraichgau. Foto: Markella Moraki

Der Kraichgau ist eine bergige Region im Nordwesten von Baden-Württemberg – das Land der 1000 Hügel wird sie auch genannt. Dort geht es mitunter über Stock und Stein, und hoch hinaus. Dreikämpfer aller Herren Länder kennen diese Ecke, in der sich die beiden deutschen Ausnahmekönner Patrick Lange und Jan Frodeno im Rahmen des Ironman 70.3 im Jahre 2018 ein heißes Duell liefern.

Es ist jener Schauplatz, an dem auch die Triathlon-Bundesliga in all den Jahren immer wieder ihre Saisoneröffnung feiert. So wie 2022. Am Samstag müssen für die münsterischen Vertreter Tri Finish und Wasser und Freizeit Schwimmanzug und Laufschuhe sitzen, sollte die Rennmaschinen perfekt eingestellt sein. „Wir wollen wieder in die Top Ten“, sagt Martin Epkenhans, Sportlicher Leiter der Tri Finisher selbstbewusst – und umschreibt kurz und bündig die Zielsetzung für die kommenden Wochen.

Kader hat sich kaum verändert

Das Gesicht des Teams hat sich kaum verändert. Mit dem Briten Niall Caley gibt es nur einen echten Neuzugang. Der 21-Jährige wird zum Auftakt ebenso dabei sein wie der Spanier Alejandro Canas del Palacio, der Franzose Thomas Sayer sowie die Leitwölfe Yannic Stollenwerk und Luca Heerdt. Letztgenannter befindet sich inmitten seines Referendariats an einem Gymnasium in Neuenkirchen. Der angehende Pädagoge (Sport und Mathe) hat aktuell keine Profilizenz gezogen. „Ich wollte mich erst mal auf den Job konzentrieren“, sagt der 26-Jährige. Und ärgert sich denn doch. „Zeitlich wäre es vielleicht möglich gewesen.“ Die Bundesliga nimmt er gerne mit, für den Sommer hat er sich eine Langdistanz in den Kalender geschrieben. „Ich will mit dieses Jahr keinen Druck machen, Spaß haben.“ Nicht im Kader, aber im Süden der Republik mit dabei ist Jonas Hoffmann, amtierender Deutscher Meister im Crossduathlon. Er wird die Mitteldistanz absolvieren.

Ambitioniert – aber irgendwie auch froh, das alles wieder mitnehmen zu dürfen, sind sie auch im Stall beim Stadtrivalen W&F, seit 2017 im Oberhaus dabei. Wenngleich es zum Auftakt personelle Probleme gibt. Leonard Arnold, Joey van’t Verlaat und Neuzugang Kenneth Warmuth sind nominiert. Tim Sievers vervollständigt das Quartett proforma, er startet am Tag drauf beim 70.3-Ironman. „Wir sind froh, überhaupt ein Team an den Start zu bringen“, so Luca Hagemeyer, der Sportliche Leiter. Hidde Mollee hatte sich jüngst noch für die EM der Junioren qualifiziert. Die hat Priorität.

Nächstes Event in Berlin

Nach dem Event im Kraichgau geht es weiter in Berlin (25. Juni), am Schliersee (17. Juli), in Nürnberg (7. August) und in Hannover (3. September).

Die Kader der beiden münsterischen Bundesliga-Teams in dieser Saison:

Tri Finish: Niall Caley (Großbritannien), Alejandro Canas del Palacio (Spanien), Patrick Dirksmeier, Oscar Gladney Rundqvist (Dänemark), Luca Heerdt, Jonas Hoffmann, Jocelyn Mourier (Frankreich), Filip Muff (Dänemark), Sébastien Pascal (Frankreich), Thomas Pietrera (Frankreich), Seth Rider (USA), Thomas Sayer (Frankreich), Tyler Smith (England), Valdemar Solok (Dänemark), Yannic Stollenwerk, Aaron Thimm, Per Wangel (Schweden), Roee Zoarets (Israel)

W&F: Leonard Arnold, Simon den Braber (Niederlande), Bruno Krumbeck, Hidde Mollee (Niederlande), Tim Sievers, Quentin Staudinger, Joey van’t Verlaat (Niederlande), Kenneth Warmuth

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