1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. TuS Hiltrup verliert in Rödinghausen – Coach Hebbeler hat „den Kaffee auf“

  6. >

Fußball: Westfalenliga

TuS Hiltrup verliert in Rödinghausen – Coach Hebbeler hat „den Kaffee auf“

Münster

Der TuS Hiltrup machte ein richtig gutes Spiel beim neuen Tabellenführer SV Rödinghausen II. Doch die eigene Abschlussschwäche sowie Pech bei den Gegentoren verhinderten einen Sieg oder ein Remis. Nach dem 2:4 war Coach Christian Hebbeler konsterniert.

Von Thomas Rellmann

Akil Cömcü (r.) machte den Ausgleich zum 2:2. Foto: Peter Leßmann

Mit markigen Worten war Christian Hebbeler am Samstag ebenso wenig sparsam wie mit Superlativen. Nach der 2:4 (1:2)-Niederlage beim SV Rödinghausen II wusste der Trainer des TuS Hiltrup selber kaum, wie die Partie verloren gehen konnte. „Ich habe den Kaffee auf. Wir haben ein Bombenspiel abgerissen, es tut mir so leid für die Jungs. Das ist höchst bitter. Der Unterschied war: Wir haben zwei Tore aus sechs Chancen gemacht, der Gegner vier aus drei Möglichkeiten. Total ärgerlich.“

Christian Schmidt brachte die Hausherren in Führung (11.), doch Luca de Angelis hätte umgehend antworten können. Nach Pass von Daniel Mladenovic scheiterte er an Keeper Luis Weber (18.). Besser machte es der Angreifer aber wenig später mit einem satten Schuss aus 16 Metern zum 1:1 (26.). In der Folge drückte der TuS auf einen weiteren Treffer. Hebbeler sagte: „Wir haben extrem gepresst, hatten viel Ballbesitz, viele Gelegenheiten. Ein tolles Westfalenliga-Spiel mit offenen Visieren.“

In dem aber der SVR effektiver war. Nach einem Einwurf gelang Benedikt Genz das 2:1 aus dem Gewühl, weil die Gäste zweimal nicht klärten (30.). Nils Johannknecht hätte noch vor der Pause wieder ausgleichen können, traf aber nicht (44.).

Cömcü trifft nach Krieger-Flanke

Das holte dann Akil Cömcü mit einer akrobatischen Einlage nach Flanke von Edgar Krieger nach (54.) – 2:2, alles war möglich für die Münsteraner, die weiter Personalsorgen haben. Doch Mladenovic ließ die Riesenchance liegen, als er allein vor Weber daneben zielte (68.). Stattdessen dieser Fauxpas: Arne Stegt, für den verletzten Alexander Gockel gekommen, unterlief ein zu kurzer Rückpass auf Keeper Romain Böcker, den sich Marijo Pavlovic schnappte, ehe er unter Mithilfe des Pfostens das 3:2 machte (70.). Der Gast gab noch mal Gas, war nah dran am dritten Tor. Doch Genz machte mit einem Schuss aus der Drehung aus 30 Metern den Deckel für den neuen Spitzenreiter drauf (75.).

TuS: Böcker – Gockel (39. Stegt), Kisker, Sammerl – Krieger, Bezhaev (77. Syska), Johannknecht – Golparvari (71. Hammami), Cömcü – Mladenovic (90. Gaube), de Angelis

Startseite
ANZEIGE