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Rad: Tour de France

TV-Experte Fabian Wegmann spürt, „dass es losgeht“

Münster

Fabian Wegmann ist ein alter Hase. Als Radprofi hat er alles gesehen, aber selbst als TV-Experte macht ihm mittlerweile keiner mehr etwas vor. Der Münsteraner freut sich tierisch auf die Tour de France, die am Samstag in Brest beginnt.

Von André Fischerund

ARD-Experte: Fabian Wegmann tourt zum sechsten Mal für die Öffentlich-Rechtlichen durch Frankreich Foto: ARD

Irgendwo im Leihwagen in Frankreich. Auf dem Weg nach Brest. Dort startet am Samstag die 108. Tour de France. Der Empfang ist schlecht. Vereinzelt ist Fabian Wegmann fragmentär zu hören. Sinnlos? Journalisten sind eine hartnäckige Spezies. Freizeichen. Jetzt aber. „Vielleicht liegt das an meinem Mobiltelefon“, sagt Wegmann. Und gibt immer leiser werdend zu verstehen, dass er mit seinem Handy jüngst abgetaucht ist. Im Pool seines Gartens. Soll doch bis zwei Meter wasserdicht sein – laut Hersteller. Egal. Besser wird’s nicht. Gut Ding will Weile haben. Am frühen Abend der nächste Anlauf. Läuft. Der 41-Jährige hat inzwischen nahe der Hafenstadt in der Bretagne das Hotel bezogen. Wartet mit der Entourage der ARD auf das letzte Gruppenspiel der Deutschen gegen Ungarn. Wegmann geht in sein sechstes Jahr als Co-Kommentator des härtesten Radrennens der Welt, bei dem der dreimalige Deutsche Meister aus Münster selbst siebenmal am Start war. Und wundert sich über die schwache Vorstellung von „Jogis“ Buben. Achtelfinale. Hauptsache weiter.

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