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Tennis: Regionalliga

Union-Frauen setzen auf Konstanz, Hiltruper Männer mit Fluktuation

Münster

Die Hallensaison ist noch nicht beendet, da bereiten sich die Damen des TC Union Münster und die Herren des 1. TC Hiltrup bereits auf den Sommer vor. Beide Club spielen dann in der Regionalliga. Die einen vermelden eine hohe Fluktuation, die anderen Kontinuität.

Von Henner Henning

Weiter für den TCH: Der Spanier Carlos Sanchez Foto: Peter Wolf

Unter dem Hallendach geht es in die Schlussphase der Saison, Titel- und Abstiegsfragen werden in diesen Tagen auf westfälischer Ebene geklärt. So haben die Damen des TC Union Münster am Samstag (15 Uhr) gegen den TC Deuten die Chance, vorzeitig den Titel klarzumachen, die Herren des 1. TC Hiltrup stehen als Absteiger fest und schlagen eine Stunde später beim TC Iserlohn letztmals in der Westfalenliga auf. Im Sommer aber eint beide Vereine, dass sie Regionalligisten sind – beide planen mit personellen Veränderungen.

Nach dem Abstieg aus der Nordstaffel der 2. Bundesliga, der die Unionerinnen von 2014 bis 2021 angehörten, geht es ein wenig zurück zu den Wurzeln. Mit altvertrauten und -bekannten Spielerinnen geht es in die dritthöchste deutsche Spielklasse, auf den Einsatz mehrerer ausländischer Kräfte verzichtet der Club von der Steinfurter Straße. So steht der TCU nur mit Nastja Kolar im Wort, die Österreicherin Melanie Klaffner zumindest steht auf der Meldeliste. „Wir versuchen, um den alten Kern eine Mannschaft aufzubauen, wollen nicht mehr so viel Geld investieren. Mal sehen, was wir erreichen können“, sagt Trainer Szymon Seifert. Der Wiederaufstieg ist nicht das primäre Ziel.

Rumpf bleibt

An Bord bleiben die deutsche U-18-Vizemeisterin Paula Rumpf, die routinierten Manon Kruse und Andrea Böckmann sowie weiter aufstrebende Jungspunde wie Nele Niermann und Friederike Nolte. Als Neuzugänge kann man zwei Arrivierte bezeichnen: Ria Dörnemann und Anna Neumann (geborene Rosnowska) kehren nach Babypausen zurück und sollen dem Team mehr Stabilität und Qualität verleihen. „Wir sind gut aufgestellt“, so Seifert.

Carlo Bückmann

Das ist auch der TC Hiltrup, der im Mai seine Premiere in der Regionalliga feiert und dort in einer der beiden Fünfer-Gruppen die Mission Klassenerhalt angeht. Und das mit einem gepimpten, internationalen Aufgebot. Zu Carlos Sanchez Jover (Nummer 516 der Welt), einem der Aufstiegsgaranten, kommt mit dem 20-jährigen Francisco Andreu Garcia (Nummer 1141) ein weiterer Spanier, auch der Italiener Acquaroli (Nummer 1206) ist neu am Steiner See. Am höchsten notiert aber ist Filip Peliwo, ein Kanadier mit polnischem Pass. Der 28-Jährige, der 2012 als Junior in Wimbledon und die US Open gewann und die Junioren-Weltrangliste anführte, ist aktuell die 360 der Welt. „Da sind schon coole Leute dabei“, sagt Mannschaftsführer Carlo Bückmann, der zudem die Münsteraner Julius Hillmann und Florian Bruch sowie den vom College kommenden Marwin Kralemann als Teamkollegen hat. Da der Brite Toby Martin, der Rumäne Bogdan Borza, der Türke Cengiz Aksu sowie Matthias Wahl, Christian Cremers, Lukas Lückemeier und Paul Schütte bleiben, hat der TCH einen bunten Mix – und reichlich Auswahl.

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