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Badminton: Bundesliga

Union Lüdinghausen muss den Rechenschieber rausholen

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen gastiert heute (19. März), 17 Uhr, bei Fun Ball Dortelweil und morgen, 15 Uhr, beim 1. BC Bischmisheim. Das Rennen um ein Playoff-Heimspiel könnte enger nicht sein.

Von Florian Levenig

Bei den „German Open“ ein Doppel-Paar, am Samstag Kontrahentinnen: Yvonne Li (l.) und die US-Amerikanerin Iris Wang. Foto: Claudia Pauli/DBV

Die meisten Entscheidungen in der Badminton-Bundesliga sind bereits vor dem letzten Doppelspieltag gefallen. Jena wird, wenn am Wochenende nichts völlig Verrücktes geschieht, absteigen, Trittau in die Relegation mit den beiden Zweitligameistern gehen (falls die nicht verzichten). Wipperfeld ist sicher beim Final Four dabei, Dortelweil zu 99 Prozent. Mit ähnlich großer Wahrscheinlichkeit wird Bischmisheim im ersten Playoff Wittorf empfangen. Völlig ist offen ist allein, wer im zweiten Viertelfinale zwischen Union Lüdinghausen und Refrath in acht Tagen (27. März), 14 Uhr, den Heimvorteil genießt.

Beide Teams sind punktgleich (je 29), nur aufgrund der mehr gewonnenen Matches hat das Team aus dem Bergischen Land aktuell die Nase vorn. Und: Beide haben dasselbe Restprogramm. Die Nullachter gastieren heute (19. März), 17 Uhr, in Dortelweil und morgen, 15 Uhr, in Saarbrücken, bei den Refrathern ist es genau umgekehrt.

Schon ein Zähler könnte reichen

Heißt: Schon ein Zähler könnte den Steverstädtern reichen, um den Mitbewerber auf den letzten Metern noch abzufangen. 08-Teammanager Michael Schnaase bleibt erkrankt daheim, Josche Zurwonne fehlt wie üblich bei den weiten Auswärtsfahrten. Richten müssen es somit Yvonne Li (trifft in Dortelweil auf ihre gute Freundin und gelegentliche Doppel-Partnerin Iris Wang), Linda Efler, Eva Janssens, Max Weißkirchen (bekommt es am Samstag mit Dauerrivale Kai Schäfer, einem Ex-Unionisten, zu tun) sowie die drei Niederländer Aram Mahmoud, Nick Fransman und Ties van der Lecq.

Schnaase traut den wiedererstarkten Lüdinghausern (fünf Siege in Folge bei maximaler Punktausbeute) in beiden Begegnungen mindestens ein 3:4 zu, das mit jeweils einem Zähler honoriert würde. Aber auch Refrath sei in den Duellen mit den Top-Teams nicht chancenlos: „Am Ende müssen wir wohl den Rechenschieber bemühen.“

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