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Badminton: Bundesliga

Union Lüdinghausen ohne Trio zum West-Schlager

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen gastiert am Samstag (21. Januar), 17 Uhr, beim TV Refrath. Im Duell der Altmeister fehlt den Besuchern wichtiges Personal. Aber auch der TVR tritt nicht in Bestbesetzung an.

-flo-

Routinier Josche Zurwonne (vorn), hier im Hinspiel an der Seite von Nick Fransman, könnte ausnahmsweise auch beim Wiedersehen in Refrath zum Zuge kommen. Foto: flo

War das ein Spiel, oder? Hochklassig, spannend bis zur letzten Sekunde und am Ende gar von Erfolg gekrönt. Das 4:3 des Badminton-Erstligisten Union Lüdinghausen im November über den TV Refrath dürfte in dieser Saison emotional kaum zu toppen sein – auch nicht im Rückspiel, das die Nullachter am Samstag (21. Januar), 17 Uhr, ins Bergische Land führt.

Während die Schwarz-Roten seinerzeit mit voller Kapelle antraten, fehlen am Wochenende mit Selena Piek, Robin Tabeling und Ties van der Lecq (alle auf Asien-Tour) gleich drei Leistungsträger. Der TVR muss ebenfalls auf zwei Top-Leute – Adam Hall und Debora Jille – verzichten, die wie die drei Unionisten zuletzt in Indien aufschlugen.

Vorteil Refrath?

„Allerdings hat Refrath den etwas breiteren Kader und kann das besser auffangen“, glaubt 08-Teammanager Michael Schnaase. Gerade in den Paarwettbewerben. Man denke nur an Jan Colin Völker, zuletzt drei Mal in Folge Deutscher Meister im Herren-Doppel. Oder, bei den Damen, an Nationalspielerin Leona Michalski.

Zum Vergleich: Drei der vier Lüdinghauser, die heute in Refrath in den beiden Doppeln aufgeschlagen, sind gelernte Einzel-Kämpfer (Julien Carraggi, Nick Fransman, Aram Mahmoud). Das Quartett vervollständigt unter Umständen Routinier Josche Zurwonne (der üblicherweise nur die Heimspiele bestreitet). Oder doch Brian Wassink? Der junge Niederländer hat erst ein Match für seinen neuen Verein bestritten.

So oder so: Die Lüdinghauser reisen laut Schnaase ganz sicher nicht als Favorit an: „Auch nur einen Zähler in Refrath zu holen, dürfte ungeheuer schwer werden.“ Sollte der SC Union im Duell der Altmeister (der TVR holte 2017 – drei Jahre nach den Steverstädtern – den Mannschaftstitel) gänzlich leer ausgehen, wäre aber selbst das aus Sicht des Teammanagers kein Drama: „Wir haben in der Hinrunde so gut gepunktet, dass wir uns einen solchen Ausrutscher erlauben könnten.“

Viel wichtiger sei mit Blick auf die Playoffs die Begegnung am 12. Februar (Sonntag) daheim mit BW Wittorf. Dann sind wohl auch Piek und Co. wieder im Einsatz.

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