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Volleyball: Bundesliga Frauen

USC möchte Potsdam mutig und mit viel Herz begegnen

Münster

Mit dem SC Potsdam gastiert am Samstag der Vierte der Tabelle beim USC Münster. Allerdings gibt es wieder personelle Rückschläge. So muss Barbara Wezorke passen. Kampflos möchte das Team sich aber nicht geschlagen geben. Im Gegenteil – eine Überraschung ist das Ziel.

Von Henner Henning

Juliane Schröder (r.), hier an der Seite von Meghan Barthel, ist eine von zwei verbliebenen Mittelblockerinnen beim USC. Foto: Wilfried Hiegemann

An einen geregelten Spielbetrieb ist derzeit in der Bundesliga kaum zu denken. Eine ausgefallene Partie hier, eine weitere Absage da – Corona sorgt weiter für ein Durcheinander. So liegt die letzte Begegnung des USC Münster auch schon wieder zwölf Tage zurück, am Samstag (19 Uhr) aber greifen die Unabhängigen am Berg Fidel gegen den SC Potsdam ins Geschehen ein.

Die Zeit seit dem 3:1 in Suhl kam Trainerin Lisa Thomsen gelegen. Aufgrund der anhaltenden und sich gar noch verschärfenden Personalsituation half jede Einheit im Findungsprozess. Neben den längerfristigen Ausfällen Iris Scholten und Sara Dukic erwischte es nun auch Barbara Wezorke, die Blockerin bekam einen Ball aufs Auge und fällt vorerst aus. „Es kommt viel zusammen, aber wir können es nicht ändern. Daher wollen wir aus der Not eine Tugend machen und Dinge ausprobieren, die zum Teil schon in Suhl ganz gut geklappt haben“, so Thomsen, die ihren Schützlingen Fehler in der ungewohnten Konstellation und auf ungewohnten Positionen verzeiht. „Aber ich will, dass man über uns sagt: Egal mit welchen Umständen der USC zurechtkommen muss, er hat alles gegeben. Die Art und Weise ist wichtig“, sagt die 36-Jährige.

Nur zwei Mittelblockerinnen

Mit nur zwei Blockerinnen (Juliane Schröder und Maya Sendner) sowie ohne Top-Scorerin Scholten ist Münster trotz des 3:2-Hinspielerfolges gegen den Tabellenvierten nur Außenseiter. Der SCP, zuletzt mit vier Siegen aus fünf Partien, ist „auf allen Positionen mehrfach sehr gut besetzt“, legte nach den Abgängen von Ana Escamilla und Vanessa Agbortabi mit den Verpflichtungen von Valeria Papa und Tatjana Bokan außen nach. „Das Gesamtbild der Potsdamerinnen hat sich verändert“, sagt Thomsen. Gleichgeblieben aber ist die Herangehensweise des USC – mutig und mit viel Herz. „Wir wollen sie richtig ärgern und vielleicht ein, zwei, drei Pünktchen mitnehmen.“

- Der Club weist daraufhin, dass es keine Tageskasse geben wird. Karten sind ausschließlich online erhältlich.

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