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Volleyball und Basketball

USC und WWU Baskets dürfen 750 Zuschauer reinlassen

Münster

750 Zuschauer sind am Wochenende beim USC Münster zugelassen – und anders als tags zuvor noch eigens kommuniziert auch bei den WWU Baskets Münster. Beide Clubs sind glücklich darüber, dass ihnen die Geisterspiele erspart bleiben.

Von Wilfried Sprenger

Voll wird es in der Halle Berg Fidel weder am Samstag beim USC noch bei den WWU Baskets. Foto: Jürgen Peperhowe

Hereinspaziert in die Sporthalle Berg Fidel. Sowohl den Bundesliga-Volleyballerinnen des USC Münster als auch den Pro-B-Korbjägern der Baskets Münster bleiben Geisterspiele im neuen Jahr (zumindest vorerst) erspart. Die neue Schutzverordnung des Landes sieht die Zulassung von maximal 750 Besuchern vor. Das ist für die beiden Clubs, die seit geraumer Zeit um jeden Euro kämpfen, dann doch mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Schon am kommenden Wochenende sind die Sportler nicht mehr unter sich.

Der USC erwartet am Samstag (19 Uhr) den ungeschlagenen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart. 753 Fans erlebten kurz vor Weihnachten das Duell dieser Mannschaften im DVV-Pokal an gleicher Stätte. Bis auf drei könnten alle wiederkommen. Es ist eine gute Nachricht für den Spitzenvolleyball in Münster.

Ob der USC an der 750er-Marke kratzen kann, wird sich weisen. Zuletzt waren die Zahlen rückläufig. Das letzte Heimspiel gegen Erfurt sahen 402 Fans, zuvor gegen Suhl kamen 575. Das ist weit entfernt von Werten aus der Zeit vor der Pandemie. Und auch schwindend mit Blick auf die Tribünen zu Saisonbeginn (Neuwied/827 Zuschauer; Wiesbaden/687; Schwerin/1215).

USC-Tickets nur online

Der USC weist daraufhin, dass Tickets für die Begegnung am Samstag nur online erhältlich sind. Die Tageskasse bleibt geschlossen. Für den Zugang gilt die 2G+Regeln, Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Personen mit Booster sind von der Testpflicht ausgenommen. Schüler unter 16 Jahren sind wegen der regelmäßigen Testung in der Schule von der Regelung ausgenommen (Altersnachweis nötig). In der Halle herrscht durchgehend Maskenpflicht.

Die gleichen Regelungen sind die Voraussetzung für einen Besuch der Baskets-Partie, die am Sonntag (16 Uhr) die TKS 49ers aus Stahnsdorf empfangen. Noch am Dienstag hatte der Club mit Blick auf den bevorstehenden Vorverkaufsstart mitgeteilt, dass keine Zuschauer zugelassen seien. Dies änderte sich später am Tag, am Mittwoch folgte dann die Kehrtwende. Wie es der Erlass des Ministeriums erlaubt, öffnet der Pro-Ligist, der zuletzt sechs Corona-Fälle in seine Reihen hatte und daher die Begegnung bei den BSW Sixers in Sandersdorf absagen musste, für 750 Fans die Hallentore. Einen Vorverkauf allerdings wird es nicht geben, das Kontingent ist abgedeckt durch Dauerkarten sowie durch Tickets für Sponsoren. Bislang kamen zu den sechs Auftritten am Berg Fidel 9735 Zuschauer – macht im Schnitt 1623. Alle diejenigen, die am Sonntag nicht in der Halle dabei sein können, haben dennoch die Möglichkeit, das Top-Spiel zwischen dem ungeschlagenen Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten zu verfolgen: im kostenfreien Livestream der WWU Baskets.

Dauerkarteninhaber und Sponsoren bevorzugt

Für den Fußball-Regionalligisten Preußen Münster ist das Thema noch nicht akut, da erst in zweieinhalb Wochen am 29. Januar das erste Heimspiel des Jahres gegen den FC Wegberg-Beeck ansteht. Der Verein plant aber ebenfalls 750 Besucher ein.

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