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Volleyball: Net-Aachen-Cup

USC zieht positives Fazit trotz Niederlagen gegen Stuttgart und Ladies in Black

Münster

Mit zwei Niederlagen kehrte der USC Münster vom Net-Aachen-Cup zurück. Sowohl gegen Allianz MTV Stuttgart als auch gegen Gastgeber Ladies in Black gelang immerhin ein Satzgewinn. Zweimal 1:2 – Trainerin Lisa Thomsen hatte fast nichts auszusetzen.

Von Henner Henning

Barbara Wezorke und der USC kassierten beim Net-Aachen-Cup zwei Niederlagen – überzeugten dabei aber durchaus. Foto: fotoideen.com

Der USC Münster hat nach dem Sieg im ersten Test gegen den VC Neuwied (4:1) und dem Remis bei den  LiB Aachen (2:2) nun erstmals das Gefühl des Verlierens erleben müssen. Beim Net-Aachen-Cup unterlag der Volleyball-Bundesligist den  gastgebenden Ladies in Black sowie  Allianz MTV Stuttgart jeweils mit 1:2, schlug sich dabei allerdings sehr achtbar. „Ich bin mega happy und stolz auf die Mannschaft, wie sie sich verkauft hat und was für eine Leistung sie abgerufen hat“, sagte Trainerin Lisa Thomsen, die in der mit acht Zugängen neuformierten Mannschaft eine Aufbruchstimmung verspürt. „Ich bin super zufrieden.“

Direkt aus dem viertägigen Trainingslager in Kienbaum ging es einmal quer durch die Republik ins Dreiländereck, wo der USC zunächst als Zuschauer Stuttgarts 2:1-Erfolg gegen Aachen beobachten konnten. Dann aber griffen die Unabhängigen ein – und lieferten dem Vizemeister einen heißen Kampf. Auf das 24:26 folgte ein 25:22, im dritten Durchgang hatte Münster beim 19:14 alle Trümpfe auf der Hand. Doch der MTV konterte und sicherte sich mit einem 11:2-Lauf noch den Sieg.

Kömmling und Kirchhoff fehlen

Die Enttäuschung schüttelten die Spielerinnen des USC schnell aus den Trikots, gegen den Gastgeber legte Münster gleich einmal vor. Ohne Elena Kömmling und Mia Kirchhoff, die am Sonntag für den VC Olympia Münster in der 2. Bundesliga spielte, dafür aber mit Anna Hoja gab es ein 25:20. Ausgeglichen ging es im zweiten Abschnitt weiter, die Westfälinnen hatten ihre Chancen auf den zweiten Satzgewinn – allein er klappte nicht. Mit 25:23 glichen die Ladies in Black, die sich vor anderthalb Wochen im Test 2:2 von Münster getrennt hatten, aus und sorgten mit dem abermals engen 25:22 für ein schwarz-gelbes Happy End.

Doch auch Thomsen zog ein positives Fazit. „Natürlich wollen Athleten immer gewinnen. Aber am Ende waren wir nach der intensiven Woche auch ein bisschen platt und müde. Dazu gab es in beiden Spielen drei, vier Entscheidungen gegen uns, die Murks waren. Aber ich habe wichtige Erkenntnisse gewonnen“, meinte die 35-Jährige, die die Spielzeit gleichmäßig verteilte und kräftig durchrotierte. „Wir haben die Breite dafür im Kader, alle hatten sich ihre Anteile verdient“, sagte Thomsen, die ihrer Truppe Sonntag und Montag freigab. Der nächste Test steigt Donnerstag, wenn Aachen anreist.

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