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Triathlon: Bundesliga

Tri Finish kämpft mit "unglücklichen Geschichten"  – nur der Teamchef hat Grund zum Feiern

Münster

Die Triathlon-Teams aus Münster haben am Sonntag in Nürnberg einen Platz in den Top 10 verpasst. Trotzdem dürfte der Wettkampf bei Tri Finish und W+F Münster in Erinnerung bleiben.

Von André Fischer

42. in Nürnberg: Oscar Gladney Rundqvist Foto: Tri Finish

Das ist Ehrgeiz: Martin Epkenhans, Teamchef von Bundesligist Tri Finish Münster, feierte seinen Geburtstag am Sonntag im Frankenland. „Hat sich so ergeben“, lacht der Professor für Mathematik und Informatik. Die Deutsche Triathlon-Union hatte den dritten Wettkampftag im Oberhaus vor Monaten gen Nürnberg vergeben. Kein Problem für Epkenhans, der mit seinen Jungs nach Rang elf über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) noch ein Kaltgetränk genoss und sich hernach auf den Rückweg machte. Stadtkonkurrent W+F Münster erreichte Platz 13.

Ausrutscher, Plattfuß und Kette kaputt: Tri Finish im Pech

Es war ein Wettkampf, der beiden Vereinen in Erinnerung bleiben dürfte. Die emsigen Tri Finisher hatten mit etlichen Unberechenbarkeiten zu kämpfen. Routinier Jonas Hoffmann büßte reichlich Zeit beim Wechsel vom Schwimmen aufs Rad ein, als er auf dem Boden den Halt verlor und ausrutschte. Ähnliches passierte Anabel Knoll jüngst in Tokio – sie stürzte in der Mixed-Staffel und musste die Konkurrenz an sich vorbeiziehen lassen. Auch Aron Thimm hatte Pech. Der Youngster absolvierte die Radstrecke mit einem schleichenden Plattfuß – und zu allem Überfluss wurde Valdemar Solok übel mitgespielt. Ein Rivale fuhr ihm in einer Kurve in die Schaltung – die Kette verabschiedete sich. „Das waren allesamt unglückliche Geschichten. Wenn das alles nicht passiert wäre, hätten wir zwei, drei Platzierungen gutmachen können“, ärgerte sich Epkenhans denn doch.

Bei Wasser und Freizeit wird Luca Hagemeyer, sportlicher Leiter, noch lange an das Event zurückdenken. Aus der Personalnot heraus musste er im Oberhaus ran – und gab sein Bestes.

Die Ergebnisse: Tri Finish: Valdemar Solok (54,35 Minuten/35. Platz), Oscar Gladney Rundqvist (55,13/42.), Per Wangel (55,15/43.), Jonas Hoffmann (56,12/60.), Aron Thimm (56:15/61.). W+F: Victor Goené (53,51/23.), Joey van’t Verlaat (55,05/38.), Simon den Braber (55,50/54.), Luca Hagemeyer (58,05/66.), Quentin Staudinger (1:00:23/71.)

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