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Fußball: Oberliga

Viele strahlende Gesichter nach klarem Gievenbecker Sieg

Münster

Zuletzt blieb der 1. FC Gievenbeck viermal sieglos, Mit dem 4:1 (1:0) über die SG Finnentrop/Bamenohl aus dem Kreis Olpe aber gelang ein hoher Sieg. Nach dem Abpfiff gab es strahlende Gesichter

Von Thomas Austermann

Gievenbecker Glücksgefühle: Asmar Paenda (r.) herzt Louis Martin Foto: Peter Leßmann

Der Energieschub kam von innen und stärkte den zuletzt viermal ohne Durchschlagskraft sieglosen Oberligisten 1. FC Gievenbeck dermaßen, dass mit dem 4:1 (1:0) über die SG Finnentrop/Bamenohl aus dem Kreis Olpe ein hoher Sieg gelang – wie gut der allen tat, war nach dem Abpfiff in strahlenden Gesichtern abzulesen. Nur einer schaute bedröppelt.

Langsam kehren personelle Alternativen zurück in den Kader, was auch zum Plus in Sachen Wehrhaftigkeit und Geradlinigkeit im Spiel nach vorne beitrug. Der „entsperrte“ Johan Scherr rückte in die Abwehr, in der Nils Heubrock den wichtigen Klebstoff personifizierte – mit disziplinierter Sachlichkeit. Asmar Paenda sorgte rechts für Dynamik, nach der Pause Frederik Schulte links.

„Alle haben uns geholfen“, sagte Trainer Florian Reckels, den das Kollektiv beeindruckte. „Der Zusammenhalt war enorm. Ich hab‘ einen sehr guten Geist im Team erlebt.“ Nach den letzten Nackenschlägen hielt sich der auch bissige FCG gar nicht mit einer Findungsrunde auf, sondern attackierte schnell und nachhaltig. Guglielmo Maddente und Louis Martin machten Theater vorne. Nach Daniel Geislers Pass in die Tiefe eilte Jannik Balz auf SG-Tormann Armend Shaqiri zu, der die Beine des Kickers ergriff. Gegen Heubrocks Elfmeter zum 1:0 zeigte der Schlussmann keine Reaktion (13.).

Die Vorwärtsorientierung der „49er“ blieb, der Wille zur Lauf- und Zweikampfarbeit auch. Die „Bamenohler Jungs“ gestalteten eine Phase offener, kamen zu Abschlüssen und scheiterten an Nico Eschhaus. Die SG blieb ihrem spielerischen Stil treu, hatte aber defensiv arge Probleme gegen die technisch beschlagenen Janes Niehoff und Maddente, der Martin in Szene brachte und Pech hatte mit einem Schlenzer an den Innenpfosten. Nach dem schnellen 1:1 durch Nicolas Herrmann (49.) knickte der FCG kein Stück ein. Der agile Martin erwischte nach eigenem Abschluss den zweiten Ball zum 2:1 (53.).

Die Gäste schoben sich jetzt weiter raus und offenbarten Lücken. Der FCG riegelte defensiv leidenschaftlich das Allermeiste ab und löste sich gezielt. Martin traf perfekt per Kopf (74.). Christian Keil kam rein und besorgte Lyon Meyering dreimal freie Bahn, aber dem mangelte es an Tempo, Zutrauen und Schussqualität. Das vierte Tor schoss Schulte (87.) – Keil hatte ihn schön freigespielt.

FCG: Eschhaus – Beil, Heubrock, Scherr (89. Fromme) – Paenda, Rüschenschmidt, Geisler, Balz (46. Schulte) – Niehoff (65. Fraundörfer) – Maddente (71. Keil) , Martin (75. Meyering)

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