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Fußball: Landesliga Frauen

Von Isfahan nach Gremmendorf – die verrückte Story von Torwarttrainer Mostajeran

Münster

Im Iran stand Majid Mostajeran als junger Torwart einst vor einer Profikarriere. Dann aber schwor er dem Fußball vom einen auf den anderen Tag ab, ging nach Deutschland und arbeitete. Beim Frauen-Team des SC Gremmendorf fand er die Liebe zum Fußball wieder.

Von Jonas Austermann

In Isfahan: Majid Mostajeran (oben, 2. v. li.) beim Club Tam Foto: Mostajeran

Schauplatz Teheran, Ende der 1980er Jahre. Im Westen der iranischen Hauptstadt steht das Azadi-Stadion, das in seinen Anfängen Platz für über 100 000 Zuschauer bietet. In wenigen Stunden treffen die großen Rivalen Malavan Anzali und FC Persepolis aufeinander, gerade läuft das Vorspiel einer iranischen Jugendauswahl. Im Tor steht Majid Mostajeran, ein vielversprechendes Talent. „Etwa 50 000 Zuschauer waren schon da. Nach jedem gehaltenen Ball haben sie gejubelt. Das war richtig geil“, erzählt der heute 46-Jährige.

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