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Basketball-EM

Basketball-Weggefährten würdigen Nowitzki

Köln (dpa)

Das war noch einmal richtig emotional für Dirk Nowitzki. Die Halle war voll und der Bundespräsident vor Ort, als sein Trikot unter die Hallendecke gezogen wurde.

Von dpa

Dirk Nowitzki, ehemaliger Basketballnationalspieler, kommt zu seiner Trikotzeremonie. Foto: Marius Becker/dpa

Dirk Nowitzki kämpfte wieder einmal mit den Tränen. Wie schon bei seiner Rücktrittsankündigung in Dallas vor drei Jahren und bei der Trikotzeremonie in Texas zu Beginn des Jahres waren es sehr emotionale Momente, die Deutschlands Basketball-Superstar in Köln am Donnerstagabend bei der großen Würdigungsparty durch den Deutschen Basketball Bund erlebte.

«Es war überwältigend», sagte Nowitzki, nachdem sein Trikot mit der Nummer 14 im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unter die Hallendecke gezogen worden war. «Meine Familie und meine Eltern sind da. Es war ein Riesenerlebnis», sagte Nowitzki.

Viele Freunde in Köln

Zahlreiche Weggefährten hatten sich in Köln eingefunden, um Nowitzki noch einmal zu ehren. Aus Dallas waren Jason Kidd, Michael Finley und Club-Boss Mark Cuban eingeflogen. «Dirk ist einfach ein guter Freund. Heute hier zu sein, ist speziell. Das ist etwas Einzigartiges hier in Köln», sagte Cuban. Dass die Mavs im Slowenen Luka Doncic erneut einen Europäer als Gesichts des Teams haben, kommentierte Cuban bei «Magentasport» mit einem Grinsen. «Uns ist egal, wo sie herkommen, ob vom Mars oder vom Mond. Hauptsache sie sind gute Basketballer.»

Und das war Nowitzki wie kein Basketballer aus Deutschland vor ihm. 153 Mal spielte er für Deutschland und gewann mit dem Nationalteam 2002 WM-Bronze und 2005 EM-Silber. «Es war für mich eine unvergessliche Reise mit euch», sagte Nowitzki an die rund 18.000 Fans gerichtet, die ihn immer wieder mit MVP-Rufen feierten.

Danach verfolgte er den Auftaktsieg der deutschen Basketballer gegen Frankreich im Kreise seiner Freunde und Angehörigen. «Zu wissen, dass er hier bei uns ist, ist auf jeden Fall eine Verstärkung», sagte der beim 76:63 gegen Frankreich überragende Maodo Lo. «Wir lieben ihn alle», meinte Niels Giffey.

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