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Viertelfinals stehen an

Das bringt der Tag bei der Darts-WM

London (dpa)

Gabriel Clemens will seinen famosen Lauf bei der Darts-WM fortsetzen. Im Viertelfinale wartet der Weltranglistenerste als bislang schwerster Gegner. Auch die anderen Duelle versprechen Hochklassiges.

Von dpa

Der Waliser Gerwyn Price steht im WM-Viertelfinale. Foto: Zac Goodwin/PA Wire/dpa

Noch drei Tage und sieben Spiele, dann steht in London der neue Darts-Weltmeister fest. Wird es ein Favorit wie der Niederländer Michael van Gerwen oder Primus Gerwyn Price aus Wales? Oder ein Außenseiter wie der deutsche Starter Gabriel Clemens?

Schon der Viertelfinal-Tag an Neujahr mit zwei Sessions (13.30 Uhr und 20.30 Uhr/Sport1 und DAZN) wird weiter Aufschluss geben. Danach geht es pausenlos Richtung Ende, am 2. Januar steigen die Halbfinals, am 3. Januar (21.00 Uhr) das Endspiel.

Größtes Darts-Match eines Deutschen

Sonntagabend, 20.30 Uhr, erstes Viertelfinale der deutschen Geschichte: Zur Primetime kämpft der «German Giant» gegen den Weltranglistenersten Price. Es ist das bisher größte Darts-Match eines Deutschen. «Ich fühle mich super, bin topfit. Dann packe ich auch mein bestes Spiel aus», versprach Clemens. Für ihn ist die Reise mit bislang drei Siegen schon jetzt «ein schönes Erlebnis». Besiegt er nun auch den muskelbepackten Ex-Rugby-Profi Price, würde dies einer Sensation gleichen.

Van Gerwens Kampf gegen die Erinnerungen

Zwei Jahre nach seinem desaströsen 0:5 gegen Dave Chisnall will Topfavorit van Gerwen einen weiteren großen Flop in der Runde der letzten Acht abwenden. Gegen den Engländer Chris Dobey (22.00 Uhr) wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. «Ich bin gerade einmal im Viertelfinale und das letzte Mal, als ich im Viertelfinale stand, wurde ich 5:0 von Dave Chisnall erledigt. Ich möchte nicht nochmal in so eine Situation kommen», sagte van Gerwen.

Wer wird Englands Hoffnung?

In Rob Cross kam nur einer der vergangenen neun Weltmeister aus England. «Voltage» ist bereits raus, aber in diesem Jahr könnte Vorjahresfinalist Michael Smith die Sehnsüchte der Gastgeber nach der Sid Waddell Trophy stillen. Am Sonntag (15.15 Uhr) bekommt er es mit seinem Landsmann Stephen Bunting zu tun. Zuvor eröffnen der Belgier Dimitri van den Bergh und Jonny Clayton aus Wales die Session am Nachmittag.

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