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Darts

Deutscher Frust nach K.o. in Blackpool - «Es tut auch weh»

Blackpool (dpa)

Auf der mehr als zehnstündigen Autofahrt von Blackpool in die Heimat hatten Martin Schindler und Gabriel Clemens jede Menge Zeit, über die verpassten Darts-Chancen nachzudenken.

Von dpa

Gabriel Clemens wirft einen Dartpfeil. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Schindler brachte beim World Matchplay Ex-Weltmeister Gerwyn Price aus Wales an den Rande einer Niederlage, verlor dann aber mit 8:10. «Du musst jede Chance nutzen, das habe ich nicht getan. Es war ärgerlich, aber ich nehme sehr viel Positives mit raus. Es tut auch weh», sagte Schindler nach dem K.o. bei DAZN. Das World Matchplay ist das zweitwichtigste Darts-Turnier des Jahres.

Schindler und Clemens sind mit dem Auto nach Blackpool gereist, «da momentan Fliegen eine leichte Katastrophe ist», wie Schindler sagte. «Leicht ist sehr untertrieben.» Deshalb geht es mit dem Auto zunächst quer durch England, durch Frankreich, Belgien und Luxemburg. Und in den prächtigen Winter Gardens von Blackpool spielen noch bis zum Sonntag die Rivalen weiter. «So ist manchmal Darts. Ich habe alles gegeben. Ich bin nicht hergekommen, um 10:8 zu verlieren», erklärte Schindler, der lange gut mit Muskelprotz Price mithielt.

Auch für Clemens, der bei den großen Turnieren schon Spieler wie Rob Cross und Peter Wright besiegt hat, reichte es diesmal nicht. Der Saarländer verlor mit 6:10 gegen den Portugiesen José de Sousa. «Ich glaube, ich war nicht chancenlos. Ich habe gekämpft, ich habe mich nicht aufgegeben», stellte Clemens klar. Beide Profis haben beste Chancen, bei der WM ab Mitte Dezember im Alexandra Palace in London dabei zu sein.

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