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Schwimm-WM in Budapest

Essen im Bus: Problem Nahrung bei Freiwasser-Assen

Budapest (dpa)

Sehr früh aufstehen, aus der Stadt an den See fahren und dann sportliche Höchstleistungen vollbringen: Die Logistik am frühen Morgen stellt die Freiwasserschwimmerinnen mitunter vor Probleme.

Von dpa

Das Freiwasser-Schwimmen erfordert vor allem in Sachen Nahrung logistische Hürden. Foto: Uncredited/AP/dpa

«Das Frühstück im Hotel ist noch nicht geöffnet», sagte die niederländische Weltmeisterin über zehn Kilometer, Sharon van Rouwendaal: «Ich esse im Bus.»

Um schon beim Rennstart um 8.00 Uhr genug Kraft zu haben, braucht der Körper viel Nahrung. Schwierig wird es, wenn das nicht zum Tagesrhythmus der Athletinnen und Athleten passt und der Magen so früh noch nicht so viel verträgt. «Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich im Rennen übergeben muss», sagte van Rouwendaal und berichtete: «Ich habe mich dann danach übergeben.»

Der deutschen Silbermedaillen-Gewinnerin Leonie Beck, bei der der Wecker am Mittwoch nach eigenen Angaben um 4.37 Uhr klingelte, gefällt das frühe Essen auch nicht so wirklich. «Wir tun unser Bestes, so viel wie möglich zu essen», sagte sie: «Es ist wie bei einem Auto: Man muss tanken, um fahren zu können.»

Am Donnerstag ist das 25-Kilometer-Rennen wegen der großen Hitze in und um Budapest bereits für 7.00 Uhr (Männer) und 7.10 Uhr (Frauen) angesetzt.

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