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Berichte: PSG verhandelt mit Real wegen Mbappé-Transfer

Madrid (dpa)

Von dpa

Kylian Mbappé liebäugelt bereits seit längerem mit einem Wechsel zu Real Madrid. Foto: Francois Mori/AP/dpa

Der französische Fußball-Club Paris Saint-Germain hat nach Medienberichten das verbesserte Angebot von Real Madrid für Kylian Mbappé akzeptiert.

Nach Angaben der französischen Zeitung «L'Equipe» sei PSG nun bereit, über den Transfer des Stürmers zu verhandeln. Der Wechsel des französischen Weltmeisters soll deshalb unmittelbar bevorstehen.

Der britische Sender «Sky Sports» und auch andere Medien hatten am Donnerstag ohne Nennung von Quellen berichtet, dass Real sein Angebot auf 170 Millionen Euro erhöht haben soll. Es gibt allerdings auch Spekulationen, das 180 Millionen Euro inklusive Boni geboten worden seien. Eine erste Offerte der Madrilenen in Höhe von 160 Millionen Euro hatte PSG zurückgewiesen. Eine Stellungnahme von Real oder von Paris zu den Berichten lag zunächst nicht vor.

Mbappés Jugendtraum

Der 22 Jahre alte Stürmer hat sich bisher geweigert, den am 30. Juni 2022 auslaufenden Vertrag mit dem Vizemeister der Ligue 1 zu verlängern. Er will sich nach übereinstimmenden Medienberichten seinen Jugendtraum erfüllen und zu Real wechseln, wo die beiden Ex-Bayern-Profis Toni Kroos und David Alaba unter Vertrag stehen. Im kommenden Sommer könnte Mbappé zwar ablösefrei wechseln. Dass Real Madrid ihn aber ein Jahr früher holen möchte, könnte dennoch nicht nur sportlich, sondern auch finanziell Sinn ergeben. Denn der Franzose würde im nächsten Jahr nach spanischen Medienberichten ein Handgeld von bis zu 100 Millionen Euro dafür kassieren wollen, dass er die Madrilenen keinen Cent Ablöse kosten würde.

PSG-Sportdirektor Leonardo hatte am Mittwoch im Interview mit dem französischen Sender RMC Sport das 160-Millionen-Angebot Reals bestätigt, aber betont, diese Summe sei noch «sehr weit entfernt» von dem, was Mbappé heutzutage wert sei. Zudem erhalte dessen ehemaliger Club AS Monaco einen Teil des Geldes. Der frühere brasilianische Nationalspieler hob hervor, man wolle Mbappé halten.

Der Stürmer war im Sommer 2017 als Leihgabe von Monaco nach Paris gewechselt. Ein Jahr später zogen die Hauptstädter die Kaufoption in Höhe von 145 Millionen Euro. Aufgrund der vereinbarten Bonuszahlung kann die Ablöse aber auf 180 Millionen ansteigen. Diese wird fällig, wenn Mbappé bei PSG verlängert oder vor 2022 verkauft wird. In bisher 174 Pflichtspielen für PSG erzielte er 133 Tore.

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