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Medienberichte

Anleihe-Modell soll Werder Bremen durch Coronakrise helfen

Bremen (dpa) - Fußball-Bundesligist Werder Bremen möchte übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine Mittelstandsanleihe bei Versicherungen, Versorgungswerken oder Kapitalgesellschaften auf den Markt bringen, um dadurch die großen Einnahmeverluste der Coronazeit zu kompensieren.

dpa

Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen. Foto: Carmen Jaspersen

Nach Informationen der «Börsen-Zeitung» und des Multimediaprojekts «Deichstube» erhofft sich der finanziell schwer angeschlagene Club dadurch Einnahmen von etwa 15 bis 20 Millionen Euro. Die Bremer selbst möchten diese Berichte nicht kommentieren. Sich mit solchen Finanzierungsmodellen zu beschäftigen, hatte Geschäftsführer Klaus Filbry aber bereits im Februar bestätigt.

Den erwarteten Einnahmeverlust in der Zeit vom ersten Lockdown im vergangenen März bis zum Ende dieser Bundesliga-Saison bezifferte Filbry seinerzeit auf rund 40 Millionen Euro. Bereits im vergangenen November hatte die ausgegliederte Werder Bremen GmbH & Co KG aA zum ersten Mal seit ihrem Bestehen einen Kredit von 20 Millionen Euro aufgenommen, der durch eine Landesbürgschaft abgesichert ist.

© dpa-infocom, dpa:210317-99-857662/2

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