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Personalien und Statistik

Der 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Telegramm

Düsseldorf (dpa)

Der 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit dem Freitagsspiel Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim um 20.30 Uhr. Die weiteren Begegnungen im Überblick:

Von dpa

Bayer Leverkusen - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Leverkusen siegte nach drei Niederlagen zum Auftakt zuletzt in Mainz und verschaffte sich etwas Luft. Freiburg legte mit drei Siegen aus vier Spielen schon wieder einen guten Start hin.

Personal: Leverkusen muss außer den vier Langzeitverletzten noch die Gesperrten Hincapié und Bakker ersetzen. Hudson-Odoi wird wohl direkt in der Startelf stehen. Bei Freiburg kehrt Mittelfeldspieler Eggestein nach Handgelenksbruch in den Kader zurück.

Statistik: Von den letzten 15 Spielen in Leverkusen gewann Bayer zehn. Freiburg siegte 2012 und 2021.

Besonderes: Mit einem weiteren Treffer könnte Freiburgs Grifo zum erfolgreichsten Bundesliga-Schützen werden, der für die italienische Nationalmannschaft gespielt hat. Wie der frühere Bayern-Torjäger Luca Toni steht er derzeit bei 38 Toren.

1. FC Union Berlin - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Es ist das Spitzenspiel, das keiner erwartet hat. Beide Teams sind noch ungeschlagen und punktgleich vorne (je 10 Zähler).

Statistik: Von sechs Bundesligaspielen gegen die Bayern hat Union keines gewonnen (zwei Remis, vier Niederlagen). Die Köpenicker haben aber von den letzten 35 Heimspielen nur zwei verloren.

Personal: Bei Union fehlen die Innenverteidiger Baumgartl (Aufbau) und Diogo Leite (Brustkorbprellung). Bei den Bayern fällt Sturmtalent Mathys Tel aus, das sich beim bemerkenswerten Pokalauftritt in Köln eine schmerzhafte Kapselverletzung am Sprunggelenk zugezogen hat.

Besonderes: Bei einem Sieg stünde Union erstmals in der Vereinsgeschichte auf Tabellenplatz eins. Die Köpenicker sind saisonübergreifend seit elf Bundesligaspielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es ausgerechnet gegen die Bayern (0:4).

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Der VfL will endlich seinen ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovac. Aus den ersten vier Spielen holte er nur vier Punkte. Die Kölner sind noch ungeschlagen und haben sechs Zähler auf dem Konto.

Personal: Nach den Verletzungen von Chabot, Schmitz und Martel sowie den Abgängen von Ehizibue und Arrey-Mbi hat der FC nur noch wenige gesunde Defensivspieler. Bei Wolfsburg kann der angeschlagene Lukas Nmecha wohl spielen.

Statistik: Die Kölner gewannen nur zwei von 16 Bundesliga-Spielen in Wolfsburg. In der vergangenen Saison siegten sie dort aber mit 3:2.

Besonders: Zwei Ex-Kölner sind derzeit in Wolfsburg im Pech: Gerhardt ist am Knie verletzt, Bornauw verlor seinen Stammplatz.

VfL Bochum - SV Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Null Punkte und 3:13 Tore - der VfL steckt schon zum Saisonstart in der Krise. Zudem gab es in der Woche Theater um Trainer Reis. Bei Aufsteiger Bremen bremste die Niederlage gegen Frankfurt die Euphorie nach fünf Punkten aus den ersten drei Spielen.

Personal: Den Bochumern fehlen Soares, Grave und Stafylidis. Neuzugang Mousset könnte erstmals im Kader stehen. Werder muss auf Bittencourt, Mbom und Salifou verzichten. Für Bittencourt dürften Schmidt oder Schmid ins Team rutschen.

Statistik: 41 von 66 Bundesliga-Duellen gewann Bremen. Nur zehnmal setzte sich der Revierclub durch.

Besonderes: Bochum hat zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Geschichte vier Niederlagen an den ersten vier Spieltagen kassiert.

VfB Stuttgart - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Beide Teams sind in der Liga diese Saison noch sieglos. Verliert der VfB, steckt er schon früh wieder tief mit unten drin. Auch Schalke steht nach der 1:6-Klatsche gegen Union unter Druck.

Personal: Tiago Tomás steht dem VfB wieder zur Verfügung - und Neuzugang Guirassy womöglich im Kader. Pfeiffer fehlt gesperrt. Schalke hat keine Personalsorgen. Der unter der Woche verpflichtete van den Berg könnte schon in der Startelf stehen, Karaman noch nicht.

Statistik: Die Bilanz spricht leicht zugunsten der Stuttgarter. 43 der bislang 98 Bundesliga-Duelle zwischen beiden Clubs haben sie gewonnen. Die Schalker gingen 38 Mal als Sieger vom Platz.

Besonderes: Der VfB muss ohne Cheftrainer Matarazzo auskommen, der beim vergangenen Auswärtsspiel in Köln die Gelb-Rote Karte sah und deshalb diesmal nur auf der Tribüne sitzen wird. Seine Assistenten Kammermeyer und Wimmer werden ihn auf der Bank vertreten.

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr)

Situation: Der Tabellenneunte aus Leipzig und die auf Rang elf stehende Eintracht haben nach jeweils einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage fünf Punkte. Die Sachsen stehen nur wegen der besseren Tordifferenz besser da.

Personal: Bei Frankfurt fehlen weiter nur die Langzeitverletzten Buta und Touré. Leipzig kann wieder auf Kapitän und Torwart Gulacsi bauen.

Statistik: Die Hessen warten seit dem 13. März auf einen Heimerfolg, holten zuletzt in Bremen aber den ersten Saisonsieg. Leipzig gewann noch nie in Frankfurt.

Besonderes: Nationalstürmer Werner erzielte gegen Frankfurt sein erstes Bundesliga-Tor. Der nach Leipzig zurückgekehrte Angreifer wurde am 22. September 2013 zum jüngsten Bundesliga-Torschützen seines damaligen Vereins VfB Stuttgart.

FC Augsburg - Hertha BSC (Sonntag, 15.30 Uhr)

Situation: Beide Teams stehen nach ihrem schlechten Saisonstart mächtig unter Druck. Mit einem Sieg könnte der Tabellenvorletzte aus Berlin am FCA vorbeiziehen.

Personal: Neuzugang Berisha steht vor seinem Debüt für die Fuggerstädter. Bei Hertha könnte der unter der Woche verpflichtete Rogel erstmals in der Abwehr spielen.

Statistik: Hertha verlor nur eins der letzten 15 Bundesliga-Spiele gegen Augsburg. Auswärts ist der Hauptstadt-Club in dieser Saison aber noch ohne Punkt - gleiches gilt für den FCA zuhause.

Besonderes: Augsburgs Maier wurde bei Hertha ausgebildet und bestritt seine ersten 58 Bundesliga-Spiele für die Berliner. Der Berliner Richter absolvierte seine ersten 97 Liga-Spiele für den FCA.

Borussia Mönchengladbach - FSV Mainz 05 (Sonntag, 17.30 Uhr)

Situation: Beide Teams starteten gut in die Saison. Mainz kassierte zuletzt beim 0:3 gegen Leverkusen aber den ersten Rückschlag. Gladbach ist noch unbesiegt unter dem neuen Trainer Farke.

Personal: Den Borussen fehlt Rechtsverteidiger Lainer. Kapitän Stindl könnte sein Startelf-Comeback geben. Die Neuzugänge Weigl und Ngoumou dürften sogleich im Kader sein. Den Mainzern fehlt in Ingvartsen (Bänderverletzung im Knie) auch lediglich ein Spieler.

Statistik: Gladbach gewann zuletzt saisonübergreifend vier Heimspiele in Serie. Gegen Mainz gelang dagegen zuletzt in drei Duellen kein Sieg.

Besonderes: Die Rheinhessen können ihren Vereinsrekord von vier Bundesliga-Auswärtssiegen in Serie einstellen. Das gelang zuletzt 2010/11 unter Trainer Tuchel.

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