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Bundesliga

Eintracht-Sportchef Krösche: Verkaufen keine Leistungsträger

Dubai (dpa)

Eintracht Frankfurt hat viele begehrte Spieler, vor allem den neuen französischen Stürmerstar Randal Kolo Muani. Den will Krösche aber partout nicht vorzeitig gehen lassen.

Von dpa

Eintracht-Manager Markus Krösche will keine Leistungsträger verkaufen. Foto: Christian Kolbert/dpa

Eintracht Frankfurts Sportchef Markus Krösche will auch bei hohen Millionen-Offerten aktuell keinen Star wie Stürmer Randal Kolo Muani abgegeben.

«Nein. Wir haben klar gesagt, dass wir keinen Leistungsträger verkaufen wollen. Dafür gibt es keinen Grund. Das bleibt auch so», bekräftigte der Manager des Fußball-Bundesligisten im Interview des TV-Senders Sky im Trainingslager in Dubai. Der französische Vizeweltmeister hat noch einen Vertrag bis 2027 bei der Eintracht.

«Wenn ich noch etwas länger bei der Eintracht bleiben kann, dann bleibe ich hier. Aber ich habe keinen Plan. Wenn es passt, dann würde ich gerne in der Bundesliga bleiben», sagte Kolo Muani im Sky-Interview. Auf die Frage, ob er in Frankfurt über den Sommer hinaus bleibt, antwortete der 24-Jährige: «Ich weiß nicht, was morgen oder in den nächsten Tagen passiert. Darauf kann ich jetzt keine Antwort geben.»

Vielmehr möchte Krösche auch die Ende Juni auslaufenden Kontrakte mit Mittelfeldspieler Daichi Kamada und Verteidiger Evan Ndicka verlängern. «Man wird in den nächsten Wochen sehen, wie sie sich entscheiden», sagte Krösche. «Ich verstehe, dass es für beide Spieler wichtige Zeitpunkte ihrer Karriere sind. Sie benötigen Zeit. Die bekommen sie von uns auch.» Drängen wolle er sie aber nicht: «Ich bin kein Freund von Ultimaten und werde den beiden Spielern auch kein Ultimatum setzen.»

Lob für Götze

Erfreut ist er, dass Ex-Weltmeister und Offensivspieler Mario Götze zu einem dominierenden Faktor des Achtelfinalisten der Champions League geworden ist. «Mario Götze hat uns fußballerisch auf ein anderes Level gehoben. Er ist ein außergewöhnlicher Fußballer», sagte Krösche.

Eintracht-Kapitän Sebastian Rode kritisierte indes, wie mit Götze bei seinem Nationalmannschafts-Comeback bei der WM in Katar umgegangen worden ist. «Der Umgang mit ihm war nicht ganz glücklich», sagte Rode der «Bild». «Wenn ich Mario einlade, muss ich wissen, wie ich mit ihm umgehe. Dass er kein Spieler ist, der für die letzten zehn Minuten etwas reißen soll, sondern einer, der sich von Anfang an in die Mannschaft einfügen kann.»

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