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Borussia Mönchengladbach

Virkus über Sommer-Verlängerung: «Würden uns freuen»

Mönchengladbach (dpa)

Borussia Mönchengladbach hofft noch in diesem Jahr auf eine Vertragsverlängerung von Torhüter Yann Sommer. Laut Sportchef Roland Virkus ist eine Verlängerung mit dem international begehrten 33 Jahre alten Schweizer Fußball-Nationalspieler aktuell deutlich wahrscheinlicher als mit Ramy Bensebaini oder Marcus Thuram, deren Verträge ebenfalls im kommenden Sommer auslaufen.

Von dpa

Borussia Mönchengladbach hofft auf eine Vertragsverlängerung von Torwart Yann Sommer. Foto: Carmen Jaspersen/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Medienberichte, wonach Sommer unmittelbar vor einer Unterschrift stünde, wies Virkus indes zurück. «Wir würden uns freuen, wenn wir vor der WM noch etwas verkünden könnten. Dass das kurz bevorsteht, kann ich so aber nicht sagen», meinte Virkus vor dem heutigen Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart. Gegen die Schwaben muss die Borussia noch auf den am Sprunggelenk verletzten Stammkeeper verzichten. 

Nur noch Formsache dürfte die Vertragsverlängerung mit Christoph Kramer sein. «Wir sind in sehr guten Gesprächen - noch nicht auf der Ziellinie, aber nicht weit entfernt», sagte Virkus. Der 31 Jahre alte Weltmeister von 2014 ist unter Trainer Daniel Farke wieder Stammspieler geworden. 

Nationalspieler Robin Gosens könnte zudem Thema in Gladbach werden, sollte Bensebaini die Borussia nach der WM noch verlassen, um eine Ablöse für den im Sommer ablösefreien Algerier zu erhalten. «Man muss gucken, was auf dem Markt passiert. Du versuchst, clevere Wenn-Dann-Geschäfte zu machen», sagte Virkus vielsagend über den 28 Jahre alten Flügelspieler von Inter Mailand. 

Auch Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt sollen an Gosens interessiert sein. Wie im Fall Julian Weigl wäre ein Leihmodell bei Gosens für die Gladbacher wohl denkbar - sollte Bensebaini die Borussia tatsächlich vorzeitig verlassen. Mit einem knappen «nein» antwortete Virkus auf die Frage, ob für den Algerier ein Angebot von Borussia Dortmund vorliege, wie verschiedene Medien zuletzt berichtet hatten. 

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