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Englischer Fußballverband

FA kündigt besseren Mutterschutz für Profi-Fußballerinnen an

London (dpa)

Der englische Fußballverband hat zur kommenden Saison verbesserte Vertragsbedingungen für Profi-Fußballerinnen angekündigt und führt dann auch einen verlängerten Mutterschutz ein.

Von dpa

Profi-Fußballerinnen in England haben künftig Anspruch auf 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub. (Symbolbild) Foto: Lynne Cameron/CSM via ZUMA Wire/dpa

Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Verband (FA) und der Spielergewerkschaft Professional Footballers' Association, wie beide Institutionen mitteilten.

Demnach haben Spielerinnen in der Women's Super League und der zweitklassigen Women's Championship ab der Spielzeit 2022/23 Anspruch auf 14 Wochen Mutterschaftsurlaub, während sie ihr volles Gehalt und eventuelle zusätzliche Vergütungen beziehen. Nach diesen 14 Wochen gilt der gesetzlich geregelte Satz.

Zuvor konnten die Club selbst über die Entlohnung während des Mutterschutz entscheiden, wobei das gesetzliche Mutterschaftsgeld das Minimum war. Außerdem musste eine Spielerin mindestens 26 Wochen einem Verein angehören, um Anspruch auf das Geld zu haben. Dieser Zeitraum fällt in Zukunft weg.

Verbesserter Verletzungs- und Krankheitsschutz sowie bessere Bedingungen für eine vorzeitige Vertragsauflösung aufgrund einer Langzeitverletzung sind ebenfalls Bestandteil der Änderungen. Damit werden die Verträge an die Standards angepasst, die bei den männlichen Profifußballern schon lange gelten. Weitere Anpassungen und Verbesserungen für Fußballerinnen werden derzeit diskutiert.

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