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Fußball: Frauen-EM

Kommentar: Große Fortschritte der DFB-Frauen – aber nichts überfrachten bitte!

Münster

Trotz der Endspiel-Niederlage im EM-Finale gegen Gastgeber England sind die Leistungen der DFB-Elf nicht hoch genug zu bewerten, schreibt unser Redakteur Thomas Rellmann in seinem Kommentar. Dennoch warnt er: keine zu hohen Erwartungen schüren und das super Turnier bitte nicht instrumentalisieren. Jeder kann zugleich seinen Beitrag für den Frauen-Fußball leisten.

Von Thomas Rellmann

Alexandra Popp und die DFB-Frauen waren grandios. Es wird spannend zu sehen, wie es in Deutschland mit dem Frauen-Fußball weitergeht. Foto: dpa

Spannung, Intensität, Drama – das EM-Finale bot zumindest bis zum englischen Siegtor alles, was das Fußballherz begehrt. Erst danach wurde es etwas schmutzig, die Gastgeberinnen gaben sich abgezockt, ließen kein Fußballspiel mehr zu und wurden mit nur zwei Nachspielminuten "belohnt". Die deutschen Damen blieben glücklos. Sie mussten Torjägerin Alexandra Popp ersetzen, waren in 120 Minuten nicht schlechter, wehrten sich nach weiteren Ausfällen tapfer – und werden vielleicht am Montag oder Dienstag realisieren, was sie geschafft haben.

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