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WM-Qualifikation

Neuer zur Zukunft im Nationalteam: Löw-Rückzug ohne Einfluss

Düsseldorf (dpa) - Die Rücktrittsankündigung von Bundestrainer Joachim Löw hat für Kapitän Manuel Neuer keinen entscheidenden Einfluss auf die eigene Zukunftsplanung als Nationaltorhüter.

dpa

Die Fortsetzung seiner DFB-Laufbahn will Manuel Neuer hauptsächlich von seiner Verfassung abhängig machen. Foto: Federico Gambarini

«Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun», sagte Neuer in Düsseldorf. Löw hört nach der Fußball-EM als Bundestrainer auf. Neuer wird im Kreise der DFB-Auswahl seinen 35. Geburtstag feiern. Der Torwart des FC Bayern München ist der dienstälteste Spieler im aktuellen DFB-Aufgebot für die anstehenden drei Partien in der WM-Qualifikation gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien.

Am Donnerstag dürfte Neuer in Duisburg gegen Island sein 97. Länderspiel bestreiten. Er hat in zwölf Jahren beim Nationalteam immer nur Löw als Cheftrainer erlebt. «Ich bin 2009 als Baby hierhingekommen. Ich werde 35 und habe alle Höhen und Tiefen mit ihm erlebt», sagte Neuer zu seinem besonderen Verhältnis zu Löw.

Die Fortsetzung seiner DFB-Laufbahn will Neuer hauptsächlich abhängig machen von seiner gesundheitlichen und sportlichen Verfassung. Aber indirekt deutete er an, dass auch der künftige Bundestrainer eine Rolle spielen könnte. «Ich brauche auch das Gefühl, dass ich in der Mannschaft gebraucht werde», sagte Neuer. Er ist seit der WM 2010 Löws Nummer eins unter den Torhütern.

© dpa-infocom, dpa:210323-99-938014/2

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