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Neuer spanischer Trainer de la Fuente macht Ramos Hoffnung

Madrid (dpa)

Der neue spanische Fußball-Nationaltrainer Luis de la Fuente hat bei seiner Vorstellung Altstar Sergio Ramos Hoffnungen auf ein Comeback gemacht.

Von dpa

Luis de la Fuente spricht während seiner Vorstellung als Spaniens neuer Fußballtrainer. Foto: Paul White/AP/dpa

«Wenn er in guter Form ist, kann er (zur Nationalelf) kommen», sagte der 61-Jährige in Madrid, wo er sechs Tage nach dem Ausscheiden Spaniens bei der Weltmeisterschaft in Katar als Nachfolger von Luis Enrique vorgestellt worden war. Der 36-jährige Ramos, der mit Spanien Weltmeister und zweimal Europameister wurde, war zu seiner großen Enttäuschung nicht für Katar nominiert worden.

«Ich danke Luis Enrique für seine großartige Arbeit», ergänzte de la Fuente, der bisher die spanische U21 trainiert hatte. Enrique war im WM-Achtelfinale mit dem Titelkandidaten Spanien im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert.

Luis de la Fuente folgt auf Luis Enrique

Die Ernennung von de la Fuente durch den Vorstand des spanischen Fußballverbandes RFEF sei einstimmig erfolgt, betonte Präsident Luis Rubiales. Die Trennung von Enrique habe nur sportliche Gründe gehabt, weil es nach dem frühen Aus Spaniens bei der WM der richtige Augenblick für einen Neuanfang sei, fügte Rubiales hinzu. Albert Luque, der neuer Sportchef der Nationalmannschaft als Nachfolger von José Francisco Molina wurde, sagte dem neuen Trainer seine volle Unterstützung zu.

De la Fuente hatte den spanischen Nachwuchs 2019 in Italien mit einem 2:1-Sieg im Endspiel gegen Deutschland zum U21-EM-Titel geführt. Zudem holte er bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber mit seiner Mannschaft, die das Finale erst nach Verlängerung gegen Brasilien verlor.

De la Fuente soll nun La Roja zur EM 2024 in Deutschland führen, in der Qualifikation hat er es mit Schottland, Norwegen, Zypern und Georgien zu tun. Rubiales und Luque präsentierten zusammen mit dem Coach ein Trikot mit dem Aufdruck «De la Fuente 2024». Die Auswahl mit den Barcelona-Jungstars Gavi (18) und Pedri (20), die der neue Coach bestens kennt, gilt trotz der WM-Enttäuschung als Team mit großer Perspektive. 

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