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Fußball: WM 2022 in Katar

„Katastrophe“: Weltmeister Lahm sieht viel Arbeit für DFB vor Heim-EM 2024

Berlin

Weltmeister Philipp Lahm bezeichnete das deutsche WM-Aus als "Katastrophe".  In seiner Funktion als Turnierdirektor der Heim-EM 2024 aber blick er auch schon nach vorne - und hat eine klare Forderung.

dpa

Ex-Fußballer Philipp Lahm ist Turnierdirektor der EM 2024 in Deutschland. Foto: www.imago-images.de

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm bewertet das WM-Aus der DFB-Auswahl „natürlich“ als „Katastrophe“. „Wir brauchen immer eine Mannschaft, mit der man sich wirklich identifizieren kann. Wenn der Erfolg nicht da ist, geht auch irgendwo etwas verloren. Das hat man bei den letzten drei Turnieren gemerkt“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014, der während des Turniers in Katar als Kolumnist für das Redaktionsnetzwerk Deutschland tätig ist.

Die DFB-Auswahl war am Donnerstag trotz eines 4:2 gegen Costa Rica in der Vorrunde ausgeschieden. Lahm schaute in seiner Funktion als Turnierdirektor der Heim-EM 2024 nach vorne. „Wir müssen einen Stamm und Kern finden, der jedem in Deutschland klar ist. Das ist enorm wichtig, gibt Stabilität und Identifikation“, sagte der 39-Jährige. „Das ist das A und O, wenn ich auf die EM 2024 im eigenen Land blicke.“ Das Scheitern müsse analysiert werden. „Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Und dann muss man Entscheidungen treffen. Ich bin keiner, der für Schnellschüsse ist. Man muss aufarbeiten, analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen“, sagte Lahm.

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