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Darmstadt verpasst Heimsieg gegen Fürth

Darmstadt (dpa)

Richtig absetzen konnte sich Darmstadt nicht, doch das trübt das Gesamtfazit kaum. Die «Lilien» gehen als Tabellenführer in die WM-Pause - und dürfen auf den Aufstieg hoffen.

Von dpa

Damian Michalski (l) sorgte mit seinem Tor für einen Fürther Punkt bei Spitzenreiter Darmstadt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Zweitliga-Tabellenführer SV Darmstadt 98 hat im letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen.

Der Aufstiegsanwärter kam gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und geht damit mit einem Vorsprung von zwei Punkten auf den Hamburger SV in die lange WM-Pause. Auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsplatz drei beträgt das Polster der «Lilien», die 18 Pflichtspiele unbesiegt sind, drei Punkte.

«Es war träge und schleppend. Jeder sieht, dass wir auf dem Zahnfleisch laufen», sagte Tobias Kempe, der Fürth als «starke Mannschaft» lobte. Das Tor für die Gastgeber erzielte vor 15.080 Zuschauern Emir Karic (2. Minute), für die Gäste aus Franken traf Damian Michalski (42.). Die Fürther mussten das Spiel ab der 48. Minute mit zehn Spielern bestreiten, nachdem Gideon Jung wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte erhalten hatte.

Kempe: «100 Prozent zufrieden» mit Hinrunde

«Letztendlich glaube ich, kann jeder 100 Prozent zufrieden sein mit dieser Hinrunde. Weil die ist unglaublich», fügte Kempe an. Man nehme den Punkt «gerne mit in den Urlaub». So sah es auch Torschütze Karic. «Jetzt wird es umso schwieriger, in der Rückrunde oben zu bleiben und die Punkte weiter zu holen. Wir ruhen uns jetzt erstmal aus und dann geht es weiter», sagte er. In der Vorsaison hatte Darmstadt den Relegationsplatz am letzten Spieltag nur knapp verpasst.

Die ersatzgeschwächten Darmstädter hatte einen Start nach Maß erwischt und waren durch Karic, der den Ball von der linken Strafraumkante in den linken Torwinkel schoss, in Führung gegangen. Nach dem frühen Rückstand übernahmen mit zunehmender Spielzeit jedoch die Gäste immer mehr die Spielkontrolle. Nachdem der Darmstädter Ersatztorwart Alexander Brunst erst noch einen Kopfball von Michalski mit einer bravourösen Parade an den Pfosten lenkte (24.), war er kurz vor der Pause bei einem erneuten Kopfball von Michalski nach einer Ecke geschlagen. Fürth verteidigte den Punkt danach auch in Unterzahl.

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