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Formel 1

Mateschitz «hätte es geliebt» - Red-Bull will nun Rekord

Austin (dpa)

Stillstand? Auf keinen Fall. Red Bull will nun alles abräumen in dieser Formel-1-Saison. Und der hauseigene Sender wird bis einschließlich 2026 weiter live mit dabei sein.

Von dpa

Weltmeister Max Verstappen steuert den Red-Bull-Boliden in Austin über die Strecke. Foto: Eric Gay/AP/dpa

An Zielen mangelt es Red Bull in der Formel 1 auch nach dem Tod von Firmen-Gründer Dietrich Mateschitz und dem Gewinn beider WM-Titel in diesem Jahr nicht.

Nun gehe es darum, dass Max Verstappen auch noch den 14. Sieg dieser Saison schaffe und alleiniger Rekordhalter werde, kündigte Motorsportberater Helmut Marko im Fahrerlager von Austin an. «Und natürlich der zweite Platz für Checo (Sergio Perez) in der WM», sagte er beim Sender Sky. 

Beim kommenden Rennen am Sonntag in Mexiko-Stadt sollte Perez, der derzeit auf dem dritten WM-Rang liegt, noch mal besonders motiviert sein - es ist der persönliche Heim-Grand-Prix für den 32-Jährigen aus Guadalajara. Vor dem drittletzten Rennen der Saison liegt Perez nur zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten Charles Leclerc von Ferrari. 

Verstappen will nun den alleinigen Rekord

Teamkollege Verstappen hatte sich schon in Japan zum neuen Champion gekrönt, am Sonntag feierte er beim Großen Preis der USA den 13. Saisonsieg und stellte damit den von Michael Schumacher und Sebastian Vettel gehaltenen Rekord ein, die 2004 im Ferrari und 2013 im Red Bull auch jeweils 13 Rennen in einem Jahr gewonnen hatten. Zudem machten Verstappen und Perez (4. in Austin) den ersten Titel in der Konstrukteurswertung seit 2013 und einer achtjährigen Mercedes-Ära perfekt. 

«Das war ein Rennen, das er geliebt hätte zu sehen», sagte Verstappen nach seiner Gala-Vorstellung in Austin über den gestorbenen Red-Bull-Gründer Mateschitz. Nach einem Elf-Sekunden-Boxenstopp hatte Verstappen eine Aufholjagd vorbei an Leclerc und Austin-Rekordsieger Lewis Hamilton im Mercedes mit dem Sieg gekrönt. So traurig der Samstag gewesen sei, «so fröhlich und stolz sind wir, was Red Bull Racing dank Dietrich Mateschitz erreicht hat», sagte Marko, die Haare noch immer nass vom Sekt auf dem Siegerpodest und mit Tränen im Gesicht, nachdem Mateschitz am Samstag mit 78 Jahren gestorben war.  «Dieser (Sieg) ist für Mr. Mateschitz. Danke Didi», schrieb das Team nach dem Rennen nur in seiner Pressemitteilung.

Dass Red Bull auch sonst weiter im Sinne von Mateschitz geführt werden dürfte, bestätigte auch die neue Vereinbarung des hauseigenen Senders Servus TV mit der Formel 1: Am Montag gab die Motorsport-Königsklasse bekannt, dass die Formel 1 bis einschließlich 2026 frei empfangbar und live bei Servus TV laufen wird.    

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