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Formel 1

Schlaglichter zum Hungaroring

Budapest (dpa)

Am Sonntag dem 31. Juli gastiert die Formel 1 auf dem Hungaroring vor dem Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Von dpa

Der Hungaroring liegt 25 Kilometer vor Budapest in Ungarn. Foto: Imre Foeldi/epa MTI/dpa

Die Strecke:

70 Runden müssen die Formel-1-Piloten auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs. 14 Kurven gibt es - und nur eine lange Gerade. Ansonsten genießt der Hungaroring auch durchaus den Ruf, einer Kartstrecke zu ähneln. Ein kraftvoller Motor ist längst nicht alles, worauf es ankommt: Auch das perfekte Flügel-Setup ist wichtig, um perfekt auf den Geraden und durch die Kurven fahren zu können.

Die Lage:

Um die 25 Kilometer sind es von Budapest zum Hungaroring. Nordöstlich der Tourismus-Metropole an der Donau liegt der Kurs in einer deutlich weniger urbanen Gegend. Besonders verlockend auch für die Fahrer in ihren feuerfesten Rennanzügen dürfte der Blick auf einen nahe gelegenen Wasser-Vergnügungspark sein, denn Temperaturen über 30 Grad sind - wie eigentlich jedes Jahr - vorhergesagt. Allerdings könnte es am Wochenende auch regnen und abkühlen.

Die Statistik:

Seit 1986 wird auf dem Hungaroring gefahren. Und keiner gewann dort so oft wie Lewis Hamilton. Zum ersten Mal 2007 - in seinem Premierenjahr in der Formel 1. Die zweitmeisten Siege in Ungarn gelangen Michael Schumacher - vier waren es. Die Zahl der meisten Podiumsplätze muss sich Hamilton (8 Siege, 1 mal Dritter) allerdings teilen: Kimi Räikkönen schaffte es ebenfalls insgesamt neunmal aufs Podium schaffte und fuhr einen Sieg, sechs zweite Plätze und zwei Rängen heraus. Hamilton raste zudem achtmal auf die Pole.

So lief es im Vorjahr:

Am Ende eines chaotischen Rennens wurde Sebastian Vettel nachträglich disqualifiziert. Im Tank seines Aston Martins wurden bei einer Untersuchung nur noch 0,3 Liter Treibstoff festgestellt - zu wenig! Der Hesse verlor damit seinen zweiten Platz hinter Sensationssieger Esteban Ocon im Alpine. Auf Platz zwei rückte Lewis Hamilton im Mercedes vor. Weltmeister Max Verstappen hatte in einem turbulenten und ereignisreichen Grand Prix zunächst den zehnten Platz belegt, kletterte aber durch Vettels Disqualifikation auch einen Rang nach oben.

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