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Radsport

Erkältungswelle bei Paris-Nizza: Auch Politt gibt auf

Saint-Sauveur-de-Montagut (dpa)

Eine Erkältungswelle hat bei der traditionsreichen Rad-Fernfahrt Paris-Nizza für eine selten zuvor gesehene Anzahl an krankheitsbedingten Aufgaben an einem Tag gesorgt.

Von dpa

Nils Politt aus Deutschland vom Team Bora-Hansgrohe brach die fünfte Etappe auf der Fernfahrt Paris-Nizza vorzeitig ab. Foto: Bernd Thissen/dpa

18 Profis traten erst gar nicht zum Start der fünften Etappe an, 13 davon klagten über Erkältungssymptome. Während der Etappe stiegen weitere vier Profis aus. Positive Coronafälle gab es nach offiziellen Angaben nicht.

Unter den Aufgaben befand sich auch der deutsche Klassiker-Spezialist Nils Politt. Der Kölner vom Team Bora-hansgrohe beendete das Rennen einen Tag nach dem Aus von Vorjahressieger Maximilian Schachmann ebenfalls vorzeitig. Das Team Israel-Premier Tech war nur noch mit einem von ursprünglich sieben Fahrern vertreten.

Auf dem hügeligen Teilstück über 188,8 Kilometer von Saint-Just-Saint-Rambert nach Saint-Sauveur-de-Montagut verlor der Gesamtführende Belgier Wout van Aert überraschend früh den Anschluss. Somit ergriff sein Teamkollege und Top-Favorit Primoz Roglic die Initiative und übernahm das Gelbe Trikot des Spitzenreiters. Die Etappe gewann der US-Amerikaner Brandon McNulty als Solist.

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