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Paralympics

Ukrainer wollen zuerst nach Hause - Viele Hilfsangebote

Peking (dpa)

Die ukrainischen Sportler werden nach den Paralympics wohl zunächst einmal in die Heimat fliegen, aber nicht in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Von dpa

Friedhelm Julius Beucher ist Präsident des Deutschen Behindertensportverbands. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

«Sie wissen, dass sie nicht in die Kriegsgebiete reinkönnen», berichtete Präsident Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) der Deutschen Presse-Agentur: «Sie werden wohl erst gesammelt in eine Unterkunft in einem anderen Teil des Landes gehen. Natürlich ändert sich vieles täglich. Aber mein Präsidenten-Kollege sagte mir: «Das ist wahrscheinlich unser Weg.»»

Danach werde man schauen, wie es weitergeht. «Wir wollen auf jeden Fall helfen und werden dazu den bestmöglichen Weg finden», versprach Beucher: «Es geht um Autos, um Wohnraum, das ist alles im Fluss.» Zudem habe es schon Angebote wie von den Eltern der Rekord-Paralympicssiegerin Verena Bentele gegeben, Sportler aufzunehmen.

«Die französische Teamleitung hat den Ukrainern angeboten, mit der kompletten Mannschaft nach Frankreich zu kommen», sagte Beucher: «Aber viele von ihnen wollen in der Ukraine bleiben. Sie müssen jetzt freilich erst mal sehen, inwiefern das möglich ist.»

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