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European Club Association

Zeitung: ECA stimmt Details für Europapokal-Reform zu

Nyon (dpa) - Auf dem Weg zur Reform der Champions League ist einem Medienbericht zufolge eine weitere Hürde genommen worden.

dpa

Andrea Agnelli, Vorsitzender der European Club Association (ECA). Foto: Salvatore Di Nolfi

Vor der entscheidenden Abstimmung im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA am 19. April gebe es Konsens in der Europäischen Clubvereinigung (ECA) und der UEFA-Kommission für Clubwettbewerbe (CCC) über Details, berichtete die «Sport Bild». Eine Reaktion der UEFA gab es zunächst nicht. Wegen eines Dissens mit den mächtigen Vereinen hatte der Kontinentalverband den ursprünglich Ende März geplanten Beschluss auf Anfang kommender Woche verschoben.

Die UEFA-Exekutive will bei ihrer Sitzung entscheiden, wie die Königsklasse ab 2024 aussehen soll. Auf dem Tisch liegt der Vorschlag, dass 36 statt bislang 32 Teams teilnehmen sollen. Gespielt werden soll dann nicht mehr in acht Vorrundengruppen, sondern in nur einer Liga, in der aber nicht Jeder gegen Jeden antritt. Die Zahl der Partien pro Saison würde um maximal 100 deutlich ansteigen.

Die ECA sprach sich zuletzt dafür aus, dass pro Saison zwei Teams ohne direkte Qualifikation allein auf Basis historischer Ergebnisse einen Startplatz erhalten. Nun sollen zwei Teilnehmer über einen Club-Koeffizienten bestimmt werden, wie die «Sport Bild» berichtete. In der UEFA-Exekutive sitzen zwei Vertreter der ECA, darunter deren Chef Andrea Agnelli von Juventus Turin. Mitglied der UEFA-Kommission für Clubwettbewerbe ist unter anderem Fernando Carro von Bayer Leverkusen.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-234283/2

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