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Tennis: Vom aufbrausenden Teenie zum Maestro

Der letzte Vorhang für Roger Federer

Münster

Tennis ohne Roger Federer ist wie Currywurst ohne Pommes – irgendwie nur das halbe Vergnügen. Und doch tritt der Grand Seigneur des Tennis aus der Schweiz an diesem Wochenende endgültig ab. Grund genug für einen Blick zurück in eine bewegte und bewegende Geschichte.

Als Roger Federer mit 17 sein Profi-Debüt gab, konnten weder er noch seine Eltern Robert und Lynette ahnen, dass er zu einem der größten Sportler aller Zeiten werden würde. 2003 gewann der Schweizer erstmals Wimbledon, 2018 in Melbourne feierte er seinen emotionalen letzten Major-Sieg. Stete Wegbegleiter waren seine Ehefrau Mirka und sein Dauerrivale Rafael Nadal Foto: Imago/Colorsport (2), Shutterstock, i-images, Bergmann

Das Konterfei von Pete Sampras prangt groß auf einem Plakat. Mit der damaligen Nummer eins der Tennis-Welt wirbt das „Swiss Indoor“ für das Hallen­turnier in Basel. Ein kleiner, 14 Jahre alter Bub erblickt das Bild des Amerikaners und murmelt vor sich hin: „Ihn werde ich in drei Jahren schlagen.“ Ganz schön frech, ganz schön mutig für einen Teenager, der allenfalls in der Schweiz schon auf sich aufmerksam gemacht hatte. Dieser 14-Jährige ist kein Geringerer als Roger Federer, der gerade ins eidgenössische Leistungszentrum in Ecublens gezogen ist. Große Worte, die der junge Federer da 1995 spuckt – denen er aber noch größere Taten folgen lässt, auch wenn es mit seinem Sieg gegen Sampras ein wenig länger dauert als angekündigt.

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