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Nadal und Medwedew gewinnen Auftakt in Indian Wells

Indian Wells (dpa)

Rafael Nadal und Daniil Medwedew haben ihre Auftaktspiele beim Masters in Indian Wells gewonnen. Die neue Nummer eins hatte dabei deutlich weniger Mühe als der Rekord-Grand-Slam-Sieger aus Spanien.

Von dpa

Rafael Nadal ist der erfolgreichste Tennis-Spieler der Geschichte. Foto: Mark J. Terrill/AP/dpa

Rafael Nadal hatte selbst keine Erklärung dafür, warum seine beeindruckende Siegesserie in Indian Wells nicht gleich zum Auftakt gerissen war.

«Ich weiß es nicht. Es ist wahrscheinlich wahr, dass er etwas nervös geworden ist und mehr Fehler gemacht hat und ich zumindest etwas besser gespielt habe», sagte der Rekord-Grand-Slam-Sieger nach dem schwer erarbeiteten 6:2, 1:6, 7:6 (7:3) gegen Sebastian Korda aus den USA, gegen den er im letzten Satz schon 2:5 hinten lag und dann doch noch den 16. Sieg in Serie verbuchte. «Ich hatte viel Glück, heute weiter gekommen zu sein.»

Nach Siegen bei den Australian Open und den ATP-Turnieren in Melbourne und Acapulco ist der 36 Jahre alte Spanier also auch in der kalifornischen Wüste noch auf Kurs und verlängerte seinen herausragenden Start ins Jahr 2022 - und das trotz der anhaltenden Beschwerden am Fuß. «Der Fuß wird nie wieder bei 100 Prozent sein», hatte er schon vor dem Auftakt in Indian Wells gesagt. Aufgeben ist für den 21-maligen Major-Sieger aber dennoch nie eine Option. «So bin ich erzogen worden», sagte er und meinte zum Match gegen Korda: «90 von 100 dieser Spiele verlierst du. Wenn du aufgibst, verlierst du alle.»

Medwedew bezwingt Machac

Es könnte also weiterhin zum Halbfinal-Duell mit Daniil Medwedew kommen. Denn die neue Nummer eins der Tennis-Weltrangliste gewann ihr Auftaktmatch ebenfalls und zog in die dritte Runde ein, wenngleich auch mit deutlich weniger Mühe. Der wegen des Krieges in der Ukraine als neutraler Athlet spielende Russe bezwang den Tschechen Tomas Machac 6:3, 6:2. Für Medwedew war es das erste Match, seit er Novak Djokovic an der Spitze der Rangliste abgelöst hat. Um den Status zu verteidigen, muss er mindestens ins Viertelfinale kommen - Druck verspüre er deswegen aber nicht, sagte er. Djokovic selbst durfte wegen der fehlenden Impfung gegen das Coronavirus nicht in die USA einreisen.

Weil Djokovic aber erst nach der Auslosung zurückzog, hat Alexander Zverev nun die vermeintlich leichtere Seite des Turnier-Baums vor sich und könnte erst im Finale auf Nadal oder Medwedew treffen. Zunächst muss der Olympiasieger in der deutschen Nacht zu Montag (zweites Spiel der Abendsession nicht vor 2.00 Uhr MEZ) aber seinen Auftakt gegen Tommy Paul aus den USA gewinnen und selbst in die dritte Runde einziehen. Auch Dominik Koepfer und Oscar Otte spielen um den Einzug in die dritte Runde.

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