Tennis: Kommentar

Zverev steht sich im Weg und braucht einen externen Trainer

Talent und vergangene Erfolge hin oder her – Alexander Zverev, der in Flushing Meadows einmal mehr vorzeitig bei einem Grand-Slam-Turnier gescheitert ist, steht am Scheideweg. Er braucht einen externen Coach, schreibt unser Redaktionsmitglied André Fischer in seinem Kommentar.

André Fischer

Alexander Zverev  Foto: AFP

Der Welpenschutz, den Alexander Zverev lange als jüngster Aufsteiger in die Top Ten genoss, ist langsam aufgebraucht. Die Zweifel, ob der inzwischen 22-Jährige im Tenniszirkus auf Dauer in den Manegen bestehen wird, bleiben. Ja, der Gewinn der ATP-Finals 2018 als erster Deutscher seit Boris Becker 1995 war herausragend. Und ja, enormes Entwicklungspotenzial ist da. Nur: Die Portion Überheblichkeit und die Spur Arroganz des jungen Mannes stehen ihm immer wieder im Weg. Hier muss ein externer Trainer intervenieren. Familie hin oder her.

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