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Bundesliga

Augsburg kämpft gegen «Bayern-Fluch»

Köln (dpa)

Zum Auftakt des 15. Spieltages empfängt der 1. FC Köln den FC Augsburg. Angesichts von sechs Punkten Vorsprung des FC ein wegweisendes Spiel für beide.

Von dpa

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl muss den coronabedingten Ausfall von Felix Uduokhai verkraften. Foto: Matthias Balk/dpa

Nun hat der «Bayern-Fluch» auch den FC Augsburg getroffen. Am 19. November befand sich ganz Fußball-Augsburg im Jubel-Taumel. Doch wie bei den meisten Bayern-Besiegern der jüngeren Vergangenheit folgte nach dem 2:1-Coup gegen den Serienmeister die Ernüchterung.

Nach dem frustrierenden 2:3 gegen Aufsteiger VfL Bochum stehen die Schwaben auf dem Relegationsplatz, fahren mit großen personellen Sorgen heute Abend zum 1. FC Köln (20.30 Uhr/DAZN) und könnten im schlimmsten Fall an diesem Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen.

«Wenn du ständig wechseln musst und nicht eingespielt bist, ist es automatisch ein Problem», sagte Trainer Markus Weinzierl: «Aber ich werde nicht jammern.» Eigentlich sollte Innenverteidiger Felix Uduokhai nach auskurierter Verletzung ins Team kommen. Doch er wurde nun positiv auf Corona getestet. «Es ist bitter und hart für uns. Es fällt uns schwer, ihn zu ersetzen», sagte Weinzierl.

So muss nun wohl Kapitän Jeffrey Gouweleeuw schneller als geplant ran. «Wir brauchen ihn. Auch wenn es suboptimal ist, aus dem Wohnzimmer mit ein zwei Trainingseinheiten mit nach Köln zu fliegen», sagte Weinzierl, stellte aber klar: «Wir haben derzeit keine Planungssicherheit. Die, die fit sind, steigen in den Flieger.»

Stimmung in Köln deutlich besser

Beim FC ist die Stimmung derzeit deutlich besser. Verletzungsbedingt fehlt weiter Offensivspieler Mark Uth, aber Kapitän Jonas Hector ist wieder an Bord. Trainer Steffen Baumgart sieht das Spiel gegen die sechs Punkte zurück liegenden Schwaben als nicht wegweisend an, weiß aber, dass das Ergebnis die öffentliche Diskussion beeinflussen wird. «Wenn wir gewinnen sollten, gucken alle wieder nach oben. Wenn wir nicht gewinnen, gucken alle nach unten», sagte er.

Dass nur 15.000 Fans dabei sein können, bedauert der Kölner Coach. «Das ist eine Entscheidung der Politik, mit der wir leben müssen, nicht leben wollen. Ich halte das auch in den Begründungen manchmal für schwierig», sagte er: «Aber das Kölner Publikum ist so heiß, da wird es auch mit 15.000 laut.»

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