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Weltcup Biathlon

Männer-Staffel in Hochfilzen nur auf Rang vier

Hochfilzen (dpa)

Das war knapp. Die deutschen Biathlon-Männer hätten es im Staffelrennen in Hochfilzen beinahe auf das Podest geschafft.

Von dpa

Die Staffel der deutschen Biathlon-Männer wurde in Hochfilzen wieder nur Vierter. Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Die deutsche Biathlon-Staffel der Männer wartet weiter auf den ersten Podestplatz im Olympia-Winter.

Erik Lesser, Philipp Horn, Roman Rees und Philipp Nawrath kamen beim Weltcup in Hochfilzen wie schon vor einer Woche in Östersund auf Platz vier hinter Weltmeister Norwegen, Frankreich und Russland.

Das deutsche Quartett benötigte insgesamt zehn Nachlader und lag über die 4x7,5 Kilometer eine Minute hinter dem Sieger. 12,7 Sekunden fehlten auf Platz drei. Die Russen konnten bei neun Nachladern sogar eine Strafrunde kompensieren.

Letztmals gewannen die Biathlon-Männer am 5. März 2021 in Nove Mesto ein Staffelrennen. Bundestrainer Mark Kirchner hat für Olympia im Februar Staffel-Gold als Ziel ausgegeben. «Ich stehe nach wie vor dazu. Warum soll ich was revidieren, was ich einmal gesagt habe», sagte Kirchner in der ARD.

Startläufer Erik Lesser benötigte zwei Reservepatronen, übergab als Erster mit minimalem Vorsprung an Sprint-Sieger Horn. Zwei Tage nach seinem Überraschungserfolg verlor der 30 Jahre alte Bayer bei seinem zweiten Schießen allerdings viel Zeit, musste gleich dreimal nachladen und übergab mit einem Rückstand von 29,1 Sekunden auf die da noch an der Spitze laufenden Schweden an Roman Rees.

Er habe schwere Beine gehabt, sagte Kühn in der ARD, aber er sei froh, die Strafrunde vermieden zu haben. «Ich glaube, dass es Zeit ist, ein bisschen Pause zu machen, weil die letzten Tage doch sehr anstrengend waren, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Da habe ich Tribut zollen müssen.»

Rees musste ebenfalls dreimal nachladen, brachte sein Team auf Platz vier hinter Norwegen, Frankreich und Russland. Nawrath lag nur 0,3 Sekunden hinter dem Russen Eduard Latypow. Der Allgäuer hielt den Kampf um Platz drei bis kurz vor Schluss offen. Nach dem letzten Schießen sah es sogar so aus, als ob es für den Podestplatz reichen würde, der 28 Jahre alte Nawrath lag vorne. Doch auf der Schlussrunde wurde er vom Russen wieder eingeholt. «Ich dachte eigentlich, ich kann ihn halten», sagte Nawrath.

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