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Weltcup in Whistler

Rennrodler wieder stark - Bundestrainer: «Zurückgemeldet»

Whistler (dpa) –

Nach einem schwachen Auftakt in Innsbruck sind die deutschen Rodler im Weltcup wieder in der Erfolgsspur. Einer ist damit sehr zufrieden.

Von dpa

Toni Eggert und Sasha Benecken siegten beim Rodel-Welrcup in Whistler. Foto: Jonathan Hayward/The Canadian Press/AP/dpa

Mit drei Siegen haben die deutschen Rennrodler beim zweiten Weltcup in Whistler ihren schwachen Saison-Auftakt vergessen gemacht.

Mit dem Mannschaftsergebnis bin ich sehr zufrieden», sagte Bundestrainer Norbert Loch nach den Rennen in Kanada. «Ich würde sagen, dass wir uns nach dem Innsbruck-Wochenende sehr stark und mannschaftlich geschlossen zurückgemeldet haben.»Einen Tag nach dem 50. Weltcupsieg vom dreimaligen Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) den Erfolg im Doppelsitzer vor ihren Teamkollegen und sechsmaligen Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Schönau). 

Zudem war das siegreiche Trio zusammen mit Einzel-Silbermedaillengewinnerin Julia Taubitz aus Oberwiesenthal im abschließenden Staffelwettbewerb nicht zu schlagen. Im Doppelsitzer der Frauen reichte es für Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal zu Rang drei.

Obwohl sich das deutsche Staffel-Quartett durch die direkt davor gestarteten Letten stark unter Druck gesetzt sah, brachte es seine drei Fahrten gut herunter und behauptete sich knapp vor der Konkurrenz. Dritter wurde das Team aus Österreich. 

Im Frauen-Doppelsitzer hatten Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal aus Altenberg und Winterberg nach dem ersten Durchgang noch die Führung inne, konnten diese im zweiten Lauf allerdings nicht verteidigen und fielen auf den dritten Rang zurück. Es siegten die beiden Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer vor dem österreichischen Duo Selina Egle und Lara Kipp.

«Wir kommen langsam in Fahrt und finden wieder das Gefühl für unseren Schlitten», sagte Eggert nach zwei Läufen, in denen er und sein Partner jeweils die Bestzeit aufwiesen, aber nicht optimal durch die Eisrinne gekommen waren. «Speziell in der Ausfahrt aus der letzten Kurve war ich mir nicht mehr sicher, ob wir das noch schaffen. Vor allem, da wir ja nur 0,002 Sekunden Vorsprung hatten», ergänzte sein Hintermann Benecken.

Das dritte deutsche Doppel bei den Männern, Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, fiel nach der drittbesten Zeit im ersten Lauf auf Rang fünf zurück und überließ den Österreichern Juri Gatt und Riccardo Schöpf den Podestplatz.

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