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Vierschanzentournee

Granerud gewinnt Bischofshofen-Quali - Schmid 13.

Bischofshofen (dpa)

Anders als in Innsbruck sind in Bischofshofen alle deutschen Skispringer dabei. Von ihrer Topform sind Karl Geiger und die anderen Leistungsträger aber auch nach der Qualifikation noch weit weg.

Von dpa

Sieger der Qualifikation in Bischofshofen: Halvor Egner Granerud. Foto: Daniel Karmann/dpa

Halvor Egner Granerud hat die Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen.

Der Norweger setzte sich bei strömendem Regen im Pongau vor dem Polen Dawid Kubacki und dem Slowenen Anze Lanisek durch. Aus der deutschen Skisprung-Mannschaft qualifizierten sich einen Tag nach dem schwachen Team-Ergebnis von Innsbruck alle sieben Athleten für den entscheidenden Wettkampf an diesem Freitag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport). Karl Geiger, der auf der Bergiselschanze die Qualifikation verpasst hatte, belegte den 25. Platz.

«Heute war die Zielsetzung, drei normale, solide Sprünge zu machen. Das ist mir gelungen», sagte Geiger. «Es war noch nichts Besonderes, aber ich bin zufrieden.» Als Zielsetzung gab er aus: «Einen guten Wettkampf machen, die Tournee ordentlich abschließen.» Geiger ergänzte: «Die Gesamtwertung ist natürlich komplett futsch. Da fehlen mir einfach zwei Sprünge.» 

Neben dem Oberstdorfer sind auch Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger, Philipp Raimund, Stephan Leyhe, Constantin Schmid und Pius Paschke beim Dreikönigsspringen dabei. Großer Favorit auf den Gesamtsieg ist der souverän führende Granerud. Als bester Deutscher liegt Wellinger, der laut Bundestrainer Stefan Horngacher mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hat, auf dem achten Platz. «Es ist nach wie vor so, dass unsere Spitzenspringer ein bisschen angeknockt sind», sagte Horngacher. 

So zum Beispiel Eisenbichler. Der Bayer war mit seinem Sprung auf 126 Meter in der Qualifikation nicht wirklich glücklich. «Es liegt nicht an der Bindung oder sonst irgendwas. Es liegt nur am eigenen Können», sagte er im ZDF mit Bezug zum Material, an dem man ein bisschen etwas verändert habe. Der 31-Jährige sah es pragmatisch: «Wenn ich mit so einem Kacksprung einigermaßen ins Segeln komme, dann passt’s schon.»

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