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Fußball: Regionalliga

Wer komplettiert den Sturm von RW Ahlen?

Ahlen

Da kommt am Samstag einiges auf Rot-Weiß Ahlen zu. Nicht allein das Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen. Die Gastgeber sind seit zehn Spielen in Folge unbesiegt. Und nun kommen die Rot-Weißen. Zwar ohne Jan Holldack, aber mit gewohnt angriffsfreudigem Trainer.

-uwe-

Neue Freiräume? Patrik Twardzik (hi.) könnte am Samstag in Rödinghausen ohne Jan Holldack weiter nach vorne rücken Foto: Wegener

Die wissen ja schon gar nicht mehr, was das ist: verlieren. Zehnmal hintereinander ist der SV Rödinghausen unbesiegt und wandelt in diesem Herbst auf rosa Wolken. „Eine unglaubliche Ruhe am Ball, die stellen sich den Gegner zurecht und stoßen dann urplötzlich in die Tiefe“, kennt RW Ahlens Cheftaktiker Christopher Nilius den nächsten Gastgeber des Regionalligisten (Samstag, 14 Uhr) recht gut und folgert schmunzelnd: „Wenn wir scheitern sollten, dann nicht an Unwissenheit.“

Wobei, je nun, „Scheitern“ kommt im Ahlener Lexikon noch weit hinter „Z“ – und vor dem Spiel existiert das Wort gar nicht. „Ich freu mich drauf. Die Jungs wollen sich alle beweisen, die werden alles raushauen“, schlägt Trainer Andreas Zimmermann wieder die große Trommel.

Ein bisschen Krach ist auch nötig, denn RW Ahlen hat im Häcker Wiehenstadion nicht die allerbesten Wettquoten. Nicht nur wegen der unfassbar breiten Brust des Liga-Sechsten, sondern eben auch, weil – neben dem angeschlagenen Mike Pihl – mit Rotsünder Jan Holldack der wichtigste Mittelfeldmotor stillgelegt wurde.

Co-Trainer Christopher Nilius zum Holldack-Ersatz

„Da müssen wir uns nicht großartig verändern“, greift Nilius seinem Cheftrainer vor. „Wir haben prima Jungs in der zweiten Reihe.“ Ob die sich aber ebenfalls so gut mit Offensivpartner Andreas Ivan verstehen wie Holldack selbst? Zimmermann winkt ab und führt für den Angriff noch Groothusen oder Anan an, der tatsächlich immer noch nicht bei Bövinghausen eingestiegen ist. Aber ob die beiden diesem Anspruch gerecht werden? Man darf seine Zweifel haben.

Zimmermann denkt und plant offensiv

„Taktisch bleibt aber alles gleich“, pflegt Zimmermann den Matchplan, einfach gegen jede Mannschaft nach vorne zu verteidigen. Und sein Assistent Chris Nilius ergänzt: „An einem Supertag können wir sie alle schlagen.“ Das kennen die Rödinghausener sehr gut: Die haben schon seit September nur Supertage.

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