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Fußball: Regionalliga West

Wird Preußen am Wochenende vor einer Großkulisse Herbstmeister?

Münster

Das wird ein spektakulärer Spieltag in der Regionalliga West. Nicht nur weil Preußen Münster mit einem Sieg über den Wuppertaler SV vorzeitig Herbstmeister wäre, sondern auch weil die besten sechs Teams unter sich sind. Erwartet wird an der Hammer Straße eine große Kulisse.

-tre-

Auch in Köln holten sich die Preußen-Spieler vor der Tribüne Applaus vom eigenen Anhang ab. Foto: Jürgen Peperhowe

Es bahnt sich ein spannender Spieltag in der Regionalliga West an – und eine volle Hütte an der Hammer Straße. Die aktuellen Top sechs der Regionalliga West bleiben an diesem Wochenende unter sich. Der Sechste FC Schalke 04 II erwartet den Zweiten Alemannia Aachen bereits am Freitagabend (19 Uhr) im Parkstadion. Der Vierte Borussia Mönchengladbach II muss dann am Samstag um 14 Uhr zum Dritten SV Rödinghausen – und zeitgleich erwartet Spitzenreiter Preußen Münster den Fünften Wuppertaler SV. Mehr Feuer geht nicht. Zumal sich der Tabellenführer mit einem Sieg auch noch vorzeitig den – wenn auch wertlosen – Titel des Herbstmeisters sichern würde. Wobei in der vergangenen Saison nach der ersten Halbserie und mit Abschluss aller Nachholspiele Wuppertal noch Erster war und im Jahr davor RW Essen. Beide standen am Saisonende nicht ganz oben. Ein gutes Omen muss das also gar nicht zwingend sein.

Der SCP stellt sich unabhängig davon auf einen mehr als ordentlichen Zuschauerzuspruch ein. Laut Clubmitteilung werden 9000 Besucher erwartet. Bereits jetzt sind über 6000 Karten weg. Die Tribüne war Dienstag ausverkauft, der Run auf den Block L geht weiter. Das Maximum an Kapazität liegt allerdings derzeit bei nur noch 11 234 Plätzen, wie Ticketingchefin Bianca Gemsa mitteilte. Grund sind die Umbauarbeiten in der Westkurve, durch die der Gästeblock auf den westlichen Teil der Gegengerade, die inzwischen ausverkauft ist, verlegt wurde. Und mit einigen Anhängern aus Wuppertal noch ist zu rechnen. Ob sogar ein ausverkauftes Haus möglich ist?

„Das wird ein schöner Nachmittag“, sagt Sportchef Peter Niemeyer, der auch beim Gegner einen gewissen Druck sieht. Die Preußen haben mit zuletzt drei Siegen ihren Negativlauf beendet, das Team der Stunde aber sind die Alemannen, die viermal in Folge gewonnen haben – genau wie Wuppertal übrigens. Die Gladbacher holten jüngst neun von neun möglichen Zählern, während S04 das kleine Tal mit drei sieglosen Begegnungen in Bocholt zuletzt furios beendete und 8:2 gewann. Nur Rödinghausen wackelt gerade etwas, hat dreimal nacheinander nicht gewonnen. Einig sind sich alle, dass diese enge Regionalliga derzeit durchaus Freude macht.

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