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Basketball: 2. Bundesliga Pro B

WWU Baskets erwarten mit Wolmirstedt erneut einen Tabellenzweiten

Münster

Top-Spiele gibt es zuhauf für die WWU Baskets Münster, die alle 13 Spiele gewonnen haben. Da aber regelmäßig Verfolger einen Rückschlag kassieren (oft auch gegen den Spitzenreiter selbst), versucht sich immer wieder ein anderer Tabellenzweiter, diesmal die SSB Baskets Wolmirstedt.

Von Henner Henning

Kai Hänig ist meist dort zu finden, wo es wehtut. Der Center steht vor seinem zweiten Saisoneinsatz und wird gegen Wolmirstedt unter den Körben wieder gefordert sein. Foto: Jürgen Peperhowe

Einmal mehr heißt es für die WWU Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr): Top-Spiel. Wie schon in der Vorwoche kommt es am Berg Fidel zum Treffen der aktuellen Nummer eins und der Nummer zwei. Diese Konstellation ist nicht neu für den heimischen Pro-B-Ligisten, sie könnte angesichts der zur Zeit fest zementierten Spitzenposition der Baskets sowie des dicht gedrängten Verfolgerfeldes, in dem sich gleich sieben Kandidaten tummeln, zum ständigen Begleiter werden. Nachdem am vergangenen Sonntag die TKS 49ers vergeblich versucht hatten, Münsters Nimbus der Unbesiegbarkeit zu beenden, wollen nun die SBB Baskets Wolmirstedt die schon 13-teilige Erfolgsserie knacken.

Leistungsträger zurück

Dass der Aufsteiger aus dem Landkreis Börde nördlich von Magdeburg die Qualität dazu hat, zeigt nicht nur die Tabelle. „Das ist eine gute Mannschaft mit viel Erfahrung und Größe. Schon das Hinspiel war schwierig“, sagt Coach Björn Harmsen und erinnert sich an das umkämpfte und „sehr intensive“ 97:83, das Münster erst fünf Minuten vor dem Ende für sich entschied. Damals fehlten Wolmirstedt mit Spielmacher Philipp Liesing und Power Forward Jordan Talbert zwei immens wichtige Stützen, die diesmal wie Top-Scorer Martin Bogdanov – der Shooting Guard hatte den Baskets schon beim ersten Treffen erhebliche Probleme bereitet – und Center Bill Borekambi dabei sind. Gerade die Kreise von Bogdanov (17,6 Punkte im Schnitt) gilt es einzuengen, dazu wollen die Baskets die Zuspiele unter den Korb zum wuchtigen Borekambi (17,4) unterbinden. „Sie spielen schnell, physisch, sind sehr athletisch“, charakterisiert Harmsen den Gast und prophezeit daher ein erneut „schweres Spiel“.

Dabei wird sich wie schon beim 83:56 gegen den vorherigen Tabellenzweiten TKS 49ers die Frage stellen, wie schnell Münster in einer erneut veränderten Rotation seinen Rhythmus findet. Nach ihrer Corona-Pause sind Center Adam Touray und Regisseur Jasper Günther wieder dabei, auch Jo­shua Sievers stieg am Donnerstag wieder ins Training ein. „Jetzt müssen alle wieder ihre Rollen finden“, sagt Harmsen vor der nächsten Qualitätsüberprüfung vor bis zu 750 Zuschauern.

Hänig vor zweiten Einsatz

Vor seinem zweiten Saisoneinsatz steht Kai Hänig, der gegen die 49ers eine gute Viertelstunde auf dem Parkett stand und dem Baskets-Spiel eine Menge Energie verlieh. „Echt kaputt“ war der Center nach seinem Debüt, die Kondition fehle noch etwas. Doch der Routinier (33) regenerierte unter der Woche und machte in Sachen Physis einen guten Eindruck.

Den hinterlässt auch Cosmo Grühn, der nach dem Bruch eines Handwurzel-Knochens wieder das Mannschaftstraining aufgenommen hat. Noch mischt er ohne Kontakt mit, in der kommenden Woche könnte Grühn dann aber wieder komplett eingreifen. Vielleicht beim dann 14-fachen Saisonsieger.

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