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Basketball: 2. Liga Pro B

WWU Baskets Münster gastieren bei den Kangaroos Iserlohn

Münster

Für die WWU Baskets bleibt auf der Zielgeraden der Saison eine Trilogie: Dreimal geht es binnen zwei Wochen auswärts zur Sache. Den Auftakt macht das Gastspiel am Samstag in Iserlohn. Dann folgen die Partien in Hamburg und Bernau.

Von André Fischer

Iserlohn ist am Samstag eine von drei finalen Auswärtshürden für die WWU Baskets von Trainer Björn Harmsen. Foto: Jürgen Peperhowe

Björn Harmsen bahnt sich seinen Weg durch eine kreischende Horde von Schülern. Er ist an diesem Freitagmorgen früh in der Sporthalle. Sein Auftrag: Joshua Sievers und Paul Viefhues besser machen, die zwei kommen in den Genuss einer individuellen Einheit.

Die talentierten Nachwuchsspieler des UBC Münster gehören am Samstag zum Spieltagsaufgebot der WWU Baskets bei den Iserlohn Kangaroos. Hochball ist um 19.30 Uhr in der Matthias-Grothe-Halle.

Saison neigt sich dem Ende entgegen

Die Saison biegt auf die Zielgerade. Drei Auswärtsspiele verbleiben. Nach dem Gastspiel in der größten Stadt des Märkischen Kreises reist Münster noch nach Hamburg (19. März) und Bernau (26. März). Nur eine Niederlage ist statistisch erfasst, mit 78:94 mussten sich Ryan Richmond und Co. im Februar überraschend in Düsseldorf geschlagen geben. Ja, die Baskets spielen aktuell ihre beste Serie ever – die Meisterschaft ist amtlich. Aber all das zählt bekanntlich wenig, wie Trainer-Fuchs Harmsen weiß. „Wenn wir in den entscheidenden Spielen nicht da sind, nützen all die Siege nichts“, verdeutlicht er, wie wichtig das Nachspiel ist.

Erfahrungen in Sachen Playoffs haben sie am Berg Fidel inzwischen ausreichend gesammelt. 2019 verzichtete der Club noch auf den Gang in die Pro A. „Infrastrukturell ist der Verein noch nicht so weit. Da kann man bei Rückschlägen nicht nur auf die Füße, sondern sogar auf den Rücken fallen“, formulierte es Ex-Coach Philipp Kappenstein damals wohlüberlegt.

„Der Weg ist das Ziel“ für die WWU Baskets

2022 ist die Zeitrechnung eine andere. „Der Weg ist das Ziel“, sagt der umtriebige Harmsen, der seine Jungs in die Spur gebracht hat. „Wir bekommen viel Zuspruch“, so der 39-Jährige – und verweist auf die tolle Entwicklung des Vereins. Aber, und das weiß auch er: Der mögliche Gang in die nächste Stufe des Profitums ist von vielen Faktoren abhängig. In erster Linie der Gesundheit. In Zeiten einer Pandemie ist das wenig selbstverständlich.

Corona-Fälle in den eigenen Reihen könnten eine fatale Kettenreaktion auslösen. Genau wie Verletzungen von Stammkräften wie Adam Touray (Fuß gebrochen), dessen Ausfall schwer wiegt. In Iserlohn ist und bleibt er als Einziger außen vor – alle anderen sind so weit fit. Selbst wenn sich das in diesen Tagen stündlich ändern kann. „Normale Kontakte lassen sich halt nicht vermeiden“, sagt Harmsen. Möglich, dass am Ende jenes Team, das am besten durch die Corona-Zeit kommt, die besten Karten in Sachen Aufstieg hat.

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