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Volleyball: DVV-Pokal

Zwei Schritte bis zum Sehnsuchtsort Mannheim für den USC

Münster

Nach dem Überraschungstriumph in Potsdam ist vor dem Pokal-Highlight in Wiesbaden. Der USC Münster möchte die Gunst der Stunde nutzen und mit neuem Schwung ins Halbfinale einziehen. Das heimliche Fernziel ist das Endspiel in Mannheim.

Von Henner Henning

Nicht vier, nur zwei Schritte sind es bis ins Finale: USC-Trainerin Lisa Thomsen Foto: Jürgen Peperhowe

Zum siebten Mal wird am 22. März 2022 das Finale des DVV-Pokals in der Mannheimer SAP-Arena ausgetragen. Bislang immer ohne den USC Münster, der letztmals 2006 um diese Trophäe gespielt hat und damals in Halle/Westfalen dem Schweriner SC mit 0:3 unterlag. Seitdem schauten die Unabhängigen, die in ihrer stolzen Vereinshistorie elfmal den Pokal gewannen, Jahr für Jahr wehmütig zu – immer mit der Hoffnung, ­irgendwann mal wieder dabei sein zu können. Im Wettbewerb 2021/22 bietet sich dem USC nun die große Chance, zwei Schritte ist er noch von der Mannheim-Reise entfernt.

Den ersten will Münster am Samstag (19 Uhr) beim VC Wiesbaden machen und geht diese Auswärtspartie mit gewachsenem Selbstvertrauen an. Mit dem 3:2 beim SC Potsdam im Rücken will sich die Mannschaft von Trainerin Lisa Thomsen zudem für die Tiebreak-Niederlage in der Bundesliga revanchieren, bei der sie zwei Matchbälle vergab. „Wir bereiten uns voller Freude auf den VCW vor. K.o.-Spiele haben einen eigenen Charakter, machen immer viel Spaß“, sagt Thomsen, die ganz dezent die Favoritenrolle an die Wiesbadenerinnen abgibt. „Sie haben das erste Spiel gegen uns gewonnen und haben Heimrecht. Ich schätze die Chancen 40:60 ein.“

Doch die Duelle zwischen dem USC und den Hessinnen, die aktuell in der Liga zwei Zähler mehr auf dem Konto haben, waren in der Vergangenheit meist eng und umkämpft, vier der fünf jüngsten Vergleiche gingen über die volle Distanz. Das bislang letzte Pokalduell (Achtelfinale) zwischen den beiden Kontrahenten im Oktober 2016 übrigens auch – mit Münster als Sieger. An Spannung dürfte es also am Samstag nicht mangeln.

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