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Bov Bjerg und Helga Schubert bei «Literarischem Herbst»

Leipzig (dpa)

Beim Literaturfestival in Leipzig gelten in diesem Jahr zwar Corona-Beschränkungen - ein Notprogramm gebe es jedoch nicht, versprechen die Veranstalter.

Von dpa

Diskussionen, Lesungen und Musik: der «Literarische Herbst» in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Das Festival «Literarischer Herbst» in Leipzig versammelt in diesem Jahr bekannte Namen und neue Entdeckungen. Die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2020, Helga Schubert, wird ebenso erwartet wie Bestseller-Autor Bov Bjerg («Auerhaus»).

Nach Angaben der Organisatoren stehen vom 25. bis 31. Oktober insgesamt 23 Veranstaltungen an. «Es ist kein Corona-Notprogramm», sagte Mit-Veranstalter Nils Kahlefendt. Zwar gelten auch in diesem Jahr Einschränkungen wegen der Pandemie. Noch lasse sich aber nicht sagen, wie die Regeln Ende Oktober sein werden. 2020 war der «Literarische Herbst» eines der wenigen Literaturfestivals, die überhaupt stattfanden.

Bjerg wird in Leipzig sein Debüt «Deadline» aus dem Jahr 2008 vorstellen. Die Bestände waren bei einem Lagerbrand vernichtet worden, jetzt wurde das Buch im neugegründeten Berliner Kanon Verlag wieder aufgelegt. Berg wird bei der Lesung unter dem Motto «Alles auf Anfang!» auch eine echte Debütantin an seiner Seite haben: Die 24-jährige Sophia Fritz stellt ihr Buch «Steine schmeißen» vor.

Ein Abend mit Musik ist mit Peter Licht angekündigt. Der Kölner liest aus seinem Buch «Ja okay, aber». Für Krimi-Freunde gibt es wieder den «Kriminaldauerdienst» - diesmal mit Pieke Biermann («Berlin Quartett») und Johannes Groschupf («Berlin Heat»).

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