1. www.wn.de
  2. >
  3. Welt
  4. >
  5. Fernsehen
  6. >
  7. In aller Freundschaft: Die Pest zum Fest in der Sachsenklinik

  8. >

TV-Kritik: „In aller Freundschaft“ 

Weihnachten in der Sachsenklinik: Die Pest zum Fest

Münster

Auch in der Sachsenklinik wird es Weihnachten. Aber anders als erwartet. Denn ein Fall von Lungenpest, ausgerechnet von einer Reisenden aus Madagaskar eingeschleppt, sorgt für einen turbulenten Heiligen Abend mit Quarantäne und Feiern auf Distanz.

Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) und Dr. Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig) bekommen am Weihnachtsmorgen einen Anruf aus der Klinik. Eine ihrer Patientinnen hat eigenartige Symptome. Als Prof. Maria Weber und Schwester Jasmin diese beschreibt, hat Kathrin einen beunruhigenden Verdacht. Foto: MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Fans der „Sachsen­klinik“ mussten in den vergangenen WM-Wochen tapfer sein und auf die beliebte Krankenhaus-Serie aus Leipzig verzichten. Dafür wurden sie am Dienstagabend mit einer Doppelfolge getröstet, die in Halbzeit zwei – erwartungsgemäß – in ein weihnachtliches Umfeld mündete.

Naheliegend, dass es mit der festlichen „Besinnlichkeit“ rund um Schockraum und Intensivstation allerdings so schnell nichts werden konnte. Gerade noch rechtzeitig fanden Maria Weber, Roland Heilmann und Kathrin Globisch heraus, dass eine ­Patientin, die gerade aus Madagaskar gekommen war, sich dort mit dem Erreger der Lungenpest infiziert hatte. Das führte in der Klinik zu einem partiellen „Weihnachtsfest in der Quarantäne“.

Singende Weißkittel-Schar

Nahe­liegend auch, dass Mediziner und getrennte Familien dabei digital miteinander kommunizierten, was das Dreh-Team rund um das ärztliche und pflegerische Dream-Team auch optisch fein in Szene setzte.

Als am Ende Urologe Rolf Kaminski und Krankenhaus­managerin Sarah Marquardt unter dem Mistelzweig „Fröhliche Weihnacht überall“ anstimmten, waren kleine und große Krisen wieder gemeistert – und die ganze Weißkittel-Schar schaltete sich singend dazu. So durfte also der Bundesbürger wieder beruhigt und in festlicher Vorfreude zu Bette gehen.

                   

Startseite