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Wilsberg: Gottes Werk und Satans Kohle

Münster in Belgien

Ein abbruchreifes Kloster, ein Orden vor dem Aus, ein Bündel Geld, ein Mord: Das waren die auf den ersten Blick spannenden, bei längerer Betrachtung dann aber eher komödiantisch-unterhaltsamen Zutaten der 64. Wilsberg-Folge. Münster bot dabei nur für wenige Sekunden die Kulisse. Eine Kurz-Kritik.

Johannes Loy

 Für die neue Folge „Gottes Werk und Satans Kohle“, die am 12.01.2019 im Ersten ausgestrahlt wurde, war Wilsberg (Leonard Lansink) im Auftrag des Herrn unterwegs. Foto: dpa

Dafür drehte sich der Rest um das Kloster Val Dieux im Bistum Lüttich in Ostbelgien, das der Regisseur kurzerhand für etwas Münsterisches ausgab. Sei’s drum.

Die Story um einen Konvent, der sich durch Aktienspekulationen Bargeld beiseite gelegt hatte, um das Kloster zu retten, und um einen Immobilienhai, der eben dieses Kloster gerne in ein Luxushotel verwandeln wollte, plätscherte ganz munter vor sich hin, wenn auch das ständige Zitieren aus den Zehn Geboten auf die Dauer aufgesetzt wirkte.

Lustig: Overbecks Gefühle für die hübsche junge Schwester, die sich später eben als „U-Boot“ des Maklers entpuppte. Ansonsten die üblichen Scharmützel zwischen Wilsberg, Ecki, Alex, Overbeck und Springer. Netter Durchschnitt.

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